Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

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tasso
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#301 Beitrag von tasso »

Unfassbar! Bei Müller, Saturn und Mediamarkt war das Album ausverkauft. Warum? Weil sie nur je FÜNF Exemplare geliefert bekamen. Was ist das für ein bescheidener Vertrieb? Ich sah mich gezwungen, es bei amazon zu bestellen. Ich könnte es schon jetzt über amazon rip hören, aber warte lieber auf die CD, die morgen geliefert werden soll...
John 3:15

Scare-Glow
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#302 Beitrag von Scare-Glow »

I don,t wanna erinnert mich sehr an den Anfang von dem Barfly Remix von It,s a sin,es ist für mich das beste Lied auf dem Album könnte man noch etwas poppiger und kraftvoller gestalten,dann hat das Single potenzial,der Song Only the Dark ähnelt dem 80ziger Jahre Song von Bonnie Bicanco und Pierre Cosso Stay. Ich finde man hätte den Liedern mehr Kraft und Power geben können,finde es fehlt das gewisse Etwas,ich bin froh das die Triologie ein Ende hat,wie ich schon öfter sagte ich halte persönlich nichts von Price.

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DecaDance
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#303 Beitrag von DecaDance »

In Berlin im Saturn Europa-Center liegt noch genug. Auch in der Edition mit CD2.
Not integral.

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konsul
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#304 Beitrag von konsul »

Hab eben im MM in HH auch noch 10 Cd´s vom normalen Album und 2 von der Doppel CD liegen sehen.
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DrFink
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#305 Beitrag von DrFink »

PSB_OMG hat geschrieben:
Fr 24. Jan 2020, 01:08
so nach 3 mal durchhören: Eines der schwächsten PSB Alben aller Zeiten. Wird eigentlich nur noch von Elysium und Release unterboten. Der Reihe nach:

Will-o-the wisp - Klar der beste Track des Albums. Aber trotzdem ist Decide besser. Sagt schon viel über das Album.

You are the one - Typischer Albumfiller eines Popalbums Im Kontext der PSB ist sowas allerdings nur schwer zu ertragen.

Happy People - generischer 90's Dance-Pop. Wäre eine gute B-Side in Zeiten der VERY-Ära.

Dreamland - Im Kontext des Albums sogar einer der bessen Songs. Wer hätte das vorher gedacht.

Hoping for a miracle - Schöner Song. Und sehr gute Produktion von Stuart Price. Trotzdem: Es klingt wie das ganze Album nach Durchschnitt.

I don't wanna - Ein OK-Song. Könnte auch ne B-Side aus der YES-Ära sein.

Monkey Business - Kontroverser Song. So richtig funky finde ich es nicht. Hat auch keinen Refrain, der im Ohr bleibt. Auch hier wieder: Durchschnitt.

Only the dark - Einer der besseren Hotspot-Tracks. Aber wirklich zünden will der auch nicht.

Burning the Heather - Neben Will-o-the wisp und Dreamland der beste Song des Albums. Eine schöne Ballade, passend zur Herbst-/Winterzeit.

Wedding in Berlin - ein 08/15 Song mit einem 08/15 Beat. Weniger schlimm als befürchtet, aber trotzdem: Gähn.

Fazit: Wenn die B-Sides Decide, An open mind und sogar No Boundaries besser als 3/4 aller Hotspot-Songs sind, dann sagt das alles über Hotspot.
Sehr enttäuschend und für mich ist Hotspot eine 4 von 10. Man muss sich langsam fragen: Geht den PSB die Ideen aus? An der Produktion liegt es nicht. Stuart Price liefert sehr gute Arbeit ab. Aber natürlich kann auch er aus schwachen und durchschnittlichen Songs keine Hits zaubern.
Der Text könnte auch von mir stammen, genauso denke ich auch. Das hört sich für mich alles nach Outtakes und schlechten B-Seiten an. Das fiel mir schon bei Dreamland auf - nicht erschreckend schlecht sondern eher belanglos. Das kann man übrigens auch produktiontechnisch begründen - hier kommen viele Sounds zum Einsatz, die man in vielen Popsongs der vergangenen Jahre schon gehört hat. Ich hab in jeder Sekunde auf irgendeine soundtechnische Überraschung gewartet, so ein bisschen auf den "WOW"-Effekt, aber da gibt's nix. Und dazu noch die House-Elemente, bei der man den Eindruck bekommt, die Boys wären irgendwie in den 90er Jahren hängengeblieben.

Dass die Platte für PSB-Verhältnisse gut in den Charts ankommen wird, kann ich mir gut vorstellen. Die Zeiten sind vorbei, wo ein Song chartet, weil er auffällt und sich abhebt vom Einheitsbrei. Heute darf er nicht mehr auffallen, weil das nicht den durch Spotify und Co. eingetrichterten eigenen Hörgewohnheiten entspricht. Selbst deutscher Rap, der ja hier seit einigen Jahren hier durchweg die vorderen Chartsplätze belegt, langweilt nur noch.

Bei Hotspot fällt nichts auf, passt also genau in diese Zeit. Wenn sie damit das Radio zurückholen wollen, Glückwunsch. Aber nichts für mich.
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ChrisPSB
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#306 Beitrag von ChrisPSB »

An alle, die Hotspot enttäuschend finden: Ich höre das Album seit zwei Wochen und war anfangs auch etwas enttäuscht. Ich denke allerdings, dass das Teil ein Grower ist. Gerade im Hinblick auf den Sound gibt es einiges zu entdecken. Die zweite Hälfte macht auch deutlich mehr Spaß als auf einigen anderen Alben der Jungs. Gebt dem Alben etwas Zeit und euch eine Chance. :-)
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flash
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#307 Beitrag von flash »

ChrisPSB hat recht.
Das ganze Album gefällt mir nach mehreren Durchläufen richtig gut.
Hat was von den PSB 90er, Ende 90er.
Die Instrumentals sind natürlich auch wieder großes Ohrenkino für mich.

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konsul
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#308 Beitrag von konsul »

Je öfter ich das Album höre, desto mehr bin ich von dem Output begeistert. Für mich das beste Album seit langer langer Zeit der Jungs. Es wächst wirklich mit der Zeit, da würde ich Chris Recht geben. Von der Trilogie eindeutig die Beste.

So eine richtige Hit-Single ist hier nicht drauf. Rückblickend ist Dreamland wirklich die richtige Wahl gewesen. Als 4. Single wünsche ich mir I don´t wanna.
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#309 Beitrag von Tenlow »

Sehr gutes Album nach mehreren Durchläufen. Abwechslungsreich, spielfreudig und absolut top für zwei so alte...Herren. Wir dürfen uns wirklich glücklich schätzen :)
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tasso
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#310 Beitrag von tasso »

Auch wenn ich selber immer wieder meine Meinung zu Alben oder Liedern kundtu, beweist dieser Thread, dass solche Diskussionen sinnlos sind. Keiner wird seine Meinung zu Hotspot ändern aufgrund einzelner Rezensionen.
John 3:15

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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#311 Beitrag von greatdreamer »

So, nach einigen Durchgängen: Ein sehr schönes Album. Ich mag die „ruhigeren“ PSB und dieses Album bietet da einiges. Vor allem aber ist dieses Album (meiner Meinung) nach endlich wider eine Rückkehr zu der alten Lyrics Qualität - da sind sehr schöne Texte voller Andeutungen und Überraschungen zu finden. Meine Favoriten bis jetzt sind I don‘t wanna, Only the dark und Happy People, gefolgt on Will-o-the-wisp. Sogar Burning macht in dem Albumkontext Sinn.
Mein Gefühl: Dies wird ein Album, das Eingang finden wird in meine regelmäßige Rotation - dies hatte zuletzt Yes geschafft.

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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#312 Beitrag von funny »

tasso hat geschrieben:
So 26. Jan 2020, 00:39
Auch wenn ich selber immer wieder meine Meinung zu Alben oder Liedern kundtu, beweist dieser Thread, dass solche Diskussionen sinnlos sind. Keiner wird seine Meinung zu Hotspot ändern aufgrund einzelner Rezensionen.
Naja, aber das muß doch jeder für sich selber entscheiden.
Nur weil in der Presse steht, das das Album schlecht ist, muß das ja nicht mein Geschmack sein.
Mir gefällt das Album, 2 Sachen gefallen mir nicht so.
Das kann aber in 4 Wochen anders sein.

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konsul
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#313 Beitrag von konsul »

@Tasso

Ich habe den Thread nie so verstanden, dass hier andere überzeugt werden sollen, sondern das Jeder seine eigene Meinung zu den einzelnen Alben niederschreibt. Ich für meinen Teil finde es oftmals informativ, die anderen Eindrücke zu lesen. Manchmal hört ein Anderer hier auch Dinge heraus, die einem selbst gar nicht aufgefallen sind. Trotzdem sollte jedem Verfasser natürlich klar sein, dass es sich um seine persönliche Meinung handelt und nicht um die einzig Gültige.
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#314 Beitrag von flash »

Tenlow hat geschrieben:
Fr 24. Jan 2020, 21:47
Hotspot ist digital nun auch als "Hi-Res" 24bit Version verfügbar.
Ist es ein erhöhter Aufwand oder Mehrkosten alles in Hi-Res anzubieten?
Wieso wird Dreamland einzeln aber nicht als Single in HD angeboten und restlichen Singles nur als normale Version?
Die VÖ-Politik verstehe ich nicht :?

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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#315 Beitrag von Tenlow »

flash hat geschrieben:
So 26. Jan 2020, 15:10
Tenlow hat geschrieben:
Fr 24. Jan 2020, 21:47
Hotspot ist digital nun auch als "Hi-Res" 24bit Version verfügbar.
Ist es ein erhöhter Aufwand oder Mehrkosten alles in Hi-Res anzubieten?
Wieso wird Dreamland einzeln aber nicht als Single in HD angeboten und restlichen Singles nur als normale Version?
Die VÖ-Politik verstehe ich nicht :?
Gute Frage. Weiß da jemand mehr darüber?
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#316 Beitrag von Roland »

Mal so ein paar Gedanken nach dem Hotspot-VÖ-WE zum Album:

„Will-o-the-wisp“

Also ein Knallerstart, der die Dynamik einer rasanten (U)Bahnfahrt musikalisch
aufnimmt und verarbeitet. Ratternde Räder, kreischende Schienen, Haltestellenansagen sind geschickt mit der Musik verwoben.
Das schnellste, härteste und am schmutzigsten klingende Album-Intro der Price-Trilogie. Meisterhafte lyrische und gesungene Verarbeitung der U-Bahnstationen „Uhlandstraße, Nollendorfplatz und Warschauer Straße in einem Popsong.
Versucht das selbst mal!

Ein Berlin-Album zweier homosexueller Briten in Berlin, speziell auch dann wenn so literarisch belesen wie Herr Tennant, wäre ohne Bezugnahme auf das Werk von Christopher Isherwood und seine Berlin-Jahre kaum akzeptabel gewesen.
Neil liefert hier alles was von mir erhofft bzw. gewünscht, auch ohne das die Nummer damit verkopft und altbacken wird.
Das Stück verbindet musikalisch und lyrisch Vergangenheit(Teile des Textes) und Gegenwart(Musik) ganz ausgezeichnet in einem frischen, technoiden und clubbigen Track.
8/10

„You are the one“

Man könnte sagen Vollbremsung, aber nein es ist eigentlich eine unmittelbare Weiterführung des "Will-o-the-Wisp" Themas.
Wir bleiben in Berlin, jedoch sind wir in einer ruhigen Gegend aus der U-Bahn ausgestiegen. Vor allem aber bleibt Neil thematisch eigentlich teilweise beim vorherigen Song. Diesmal jedoch nichts Verflossenes sondern eine schöne universale melancholische Liebeserklärung an die Stadt, eine Person oder was auch immer, die ich lyrisch mit der schönen Zeile: „You are the one, I want the one“ stärker sehe als seiner musikalischen Konstruktion, welche ich ich lediglich als basic, effektiv, jedoch wenig aufregend bezeichnen würde.
6/10

„Happy people“

Aus meiner Abneigung gegen die krawallig bis bratzigen Nummern der Price-Ära, so wie „Vocal“, „Burn“, „Say it to me“ in Teilen auch „The Pop Kids“, mache ich hier ja eigentlich kaum einen Hehl.
Ein bisschen geht es mir auch hier wieder so, aber es geht mir dabei nicht ganz so mies. Das Lob gilt hier in erster Linie Neil, der diesmal ausgesprochen mehrschichtig zu lesende Lyrics liefert, die allemal interessanter und nachhaltiger sind als bei den vorgenannten Songs. Ich würde interpretieren, dass Neil Bezug nimmt auf modernes neuzeitliches Beziehungsleben.
Musikalisch liefert der Song die Universalmedizin der Price-Jahre, welche mir mit ihrem heftig-keyboardhacking und hochjagenden push-push Drums nur bedingt zu gefallen vermag. Wohl heißester Kandidat für die nächste Single.
6/10

„Dreamland“
Der erste Song im Album, der aktuelle Bezüge nimmt, somit auch politisch zu sehen ist. Man kann hier absolut Brexit und Flüchtlingskrise herauslesen.
Eigentlich ein total gefälliger Song, aber vielleicht auch deshalb wenig aufregend.
Bei so einer Kollabo wäre jedoch mehr zu wünschen gewesen.
Jetzt, im kompletten Album-Kontext wird auch klar warum dieser Track nicht so ganz sauber produziert wirkt.
Am Ende klingt das ganze Album durchaus etwas rau und leicht schmutzig. „Analog“ finde ich hierfür eigentlich nicht die richtige Bezeichnung, „organisch“ schon eher“. Olly Alexander singt mit Sicherheit auch besser, als es hier
zum Ausdruck kommt. Begraben im Mix trifft es sicher nicht, aber ein Meisterwerk der
Aufnahme- und Mixkunst ist „Dreamland“ nicht.
6/10

„Hoping for a miracle“

Kann man ein gesellschaftliches modernes Drama unserer Zeit, die Vereinzelung von Menschen besonders in Großstädten, Einsamkeit, Desozialisierung, Ellenbogengesellschaft, geplatzte Lebensträume, eine Lebenskrise noch emphatischer in einem noch berührenderem Song verarbeiten? Nein. Das hier sind Neil und Chris wenn sie am Besten sind.
Im Prinzip erfährt hier verspätet und mit anspruchsvolleren Lyrics die Thematik von „In his imagination“ eine Weiterführung,
und vor allem landet sie hier auf einem Album in einer höchstwürdigen Fassung und verschwindet nicht als B-Seite.
Für mich der schönste und berührendste Song der Boys seit einer langen Zeit.
Hoping for a Single.
10/10

„I dont wanna“

Wenn du alleine bist, solltest du diesen Song nicht als Anleitung für eine Verbesserung deiner Lage nehmen. Das Album befindet sich in einer emotionalen Tiefphase, somit eine perfekte Position nach „Hoping for a miracle“.
Barfly-Feeling. Ein simpler aber goldener „Ändere dein Leben, sonst verändert es dich“-Mid-Tempo-Song.
8/10

„Monkey business“

Ich glaube niemand hat von den PSB so eine Nummer erwartet.
Eine Überraschung und ich denke es ist aber genau deshalb der große Clou des Albums. Gefällt in der langen Fassung deutlich besser als der Single-Edit und ist definitiv ein Grower. Neil und Chris lagen glaube ich richtig, den Song zur Lead-Single
zu machen. Er fällt einfach besonders auf.
7/10

„Only the dark“

Eine Up-Tempo-Balllade, holt mich nicht so wirklich ab. Glaube auch nicht, dass sich das noch großartig ändern wird. Sehe hier auch nicht so wirklich was der Kontext sein könnte. Ein bisschen wie wie „Luna Park“.
5/10

„Burning the heather“

Ein schöner Herbstsong, geschmackvoll produziert mit viel „Release“-Vibe.
Hiermit ist eigentlich alles gesagt.
Gegenüber dem Radio-Edit kein größerer Zugewinn.
7/10

„Wedding in Berlin“

Liebe gleich nach dem ersten Hören. So simpel wie effektiv.
Natürlich kein großer Song, aber dafür ein nahezu unwiderstehlicher Vibe.
Schließt den „Hotspot“-Kreis und seine anteilige Berlin-Thematik auf eine
dancige, aber auch geheimnisvoll ruhige und stimmungsvolle Art und Weise, und damit perfekt.
Ich würde nicht mal ansatzweise über „Decide“ als Alternative nachdenken.
7/10

Vorläufiges Fazit:
Das große Plus von Hotspot sind nicht unbedingt besonders anspringende
singlemäßige Songs. Hotspot funktioniert in seiner Gesamtstimmung aber sehr gut als Album und das ist es was ich mir hauptsächlich wünsche. Ist es zu kurz? Nö, eigentlich nicht. Ist es der große Kommentar zu Zeit? Nein, „Dreamland“ und „Hoping for a miracle“ sind nur 2 Songs von 10. Da hätte ich mir für das Album mehr gewünscht, bin aber mit den bisherigen B-Seiten als Teilersatz durchaus etwas befriedigt.

Mit "Hoping for a miracle" liefern sie für mich erstmals seit "Invisible" und "In his imagination" auch wieder einen richtig großartigen Song.

Wo steht Hotspot?
Hotspot sehe ich als das erste typische und ganzheitliche PSB-Album seit Elysium.
Mit kleinen Ausnahmen also erstmals wieder durchgehend vollwertige Songs, sowohl lyrisch als auch musikalisch. So gesehen liegt Hotspot bei mir unter den späten Alben aktuell ganz stark in „Yes“-Nähe. Vorbei nach oben aber zumindest noch nicht.

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ChrisPSB
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#317 Beitrag von ChrisPSB »

Roland hat geschrieben:
So 26. Jan 2020, 22:01

„Only the dark“

Eine Up-Tempo-Balllade, holt mich nicht so wirklich ab. Glaube auch nicht, dass sich das noch großartig ändern wird. Sehe hier auch nicht so wirklich was der Kontext sein könnte. Ein bisschen wie wie „Luna Park“.
5/10

Bei aller Liebe, bei allem Respekt, doch diese Aussage kann doch wirklich nicht deiner wahrhaftigen Meinung über diesen Track entsprechen? :D
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PARALAX
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#318 Beitrag von PARALAX »

Ich muß wirklich sagen, das ich sehr erstaunt über die vielen guten Kundenbewertungen bin. Bei mir kam das Album selbst nach mehrmalen Durchhören einfach nicht über ein gehobenes Mittelmaß hinaus. Liegt wahrscheinlich daran das ich einfach Besseres gewohnt bin. Da meine Kundenrezension derzeit noch in der Verarbeitung steckt, hier mal eine Kopie davon und meine persönliche Meinung zu "Hotspot":

Will-o-the-wisp

Der Song erinnert anfangs sehr stark an "Radiophonic" aus dem Album "Nighlife" (1999) und baut sich mit seinem Tiefbass-Filter sehr schön auf. Auch der Hauptteil geht sehr gut ins Ohr und Neils Stimme erinnert mit seinen Halleffekten an einige Titel der früheren Alben aus den 80ern. Textinhaltlich verarbeiten Neil Tennant und Chris Lowe ihre Erlebnisse und Beobachtungen in Berlin, ihrer zweiten Heimat. Der Refrain widmet sich gar einiger bekannter Haltestellen (Warschauerstraße, Nollendorfplatz etc.) der altbekannten U-Bahn Linie 1. Ein sehr gut gelungener Oldschool-Dancesong mit vielen Elementen, die schon aus früheren Alben wie "Nightlife" überzeugen konnten und eines meiner persönlichen Highlights, auch wenn er etwas an Hitpotential vermissen läßt. - Wertung: 4/5


You are the one

Ein gemäßigter Song, den man eher dem R&B-Genre zuordnen kann. Für PSB-Fans vielleicht etwas ungewöhnlich, aber keinenfalls schlecht umgesetzt - im Gegenteil. Dazu gibt es passende und sehr romantische Textpassagen, dessen Schauplätze ebenfalls wieder Berliner Stadtteile sind. Was mich allerdings ziemlich nervt, ist die Tatsache, das man die ganze Zeit das Gefühl hat, das der Song - ähnlich wie bei einem reparaturbedürftigem Tapedeck oder Kassettenrekorder - vor sich hinleiert, was man besonders eindeutig ab Stelle 2:18 in der Instrumentalversion des Songs auf der zweiten CD hört. Oder das nun cool oder nostalgisch wirken soll, weiß vermutlich nur Stuart Price. Ich finde es einfach nur bescheuert und unpassend. Wenn schon oldschool, hätte ein einfaches Vinylknistern am Anfang und Ende des Songs völlig ausgereicht. Leider zieht sich dieses "Feature" auch noch durch andere Songs und zerstört damit die eigentlich guten Ansätze und die Atmosphäre. Davon abgesehen ist es dennoch eines meiner Lieblingssongs auf der CD und wäre ohne das o.g. Manko mit Sicherheit ein Kandidat für den nächsten Single-Release. - Wertung 4/5


Happy People

Auch hier beginnt der Song wieder mit dem bereits genannten nervigen "Leiereffekt", um dann jedoch ab 0:34 richtig durch zu starten und sich zu einer richtig guten Dancenummer im 90s-Style zu entwickeln. Zwar bietet der Song wenig Hitpotential, dafür aber reichlich guten Oldschool-Sound, den man seit erscheinen von "VERY" (1993) in dieser Form nicht mehr gewohnt ist. Dazu noch ein Text, dessen Inhalt Jeder von uns sicherlich schonmal in ähnlicher Form miterlebt hat. - Wertung: 4/5


Dreamland

Wieder einer dieser Songs, die man entweder lieben oder hassen kann. Ich für meinen Teil war nach der Single-Veröffentlichtung ziemlich enttäuscht und hatte mir als Vorgeschmack zum neuen Album weitaus mehr erhofft. Zum einen wirkt die Stimme von "Years & Years" auf mich wie zusammengejault und harmoniert einfach nicht mit Neil's Gesang. Zum anderen liegt der Song rein produktionstechnisch weit unter dem, was heut zu Tage möglich gewesen wäre. Selbst einige unbekanntere Remixer und Newcomer hätten das besser hinbekommen. Die Lead-Sounds klingen billig, zu penetrant und schlecht abgemischt. Schade, denn eigentlich besticht gerade dieser Song durch seinen sehr gelungenen und nachdenklichen Text. Letztendlich haben mir aber die B-Seiten so mancher Single-Auskopplungen weitaus besser gefallen. Wertung: 2/5


Hoping for a miracle

Ebenfalls eine ruhige Nummer, die sehr gut ins Ohr geht, auch wenn mich zwischendurch wieder das Gefühl eines leiernden Tapedecks beschleicht. Dennoch ist auch dieser Song eines meiner Highlights, da er durch seine verträumte Melodie und dem anspruchsvollen Text zum Träumen und Nachdenken anregt. Für die volle Punktzahl fehlt mir allerdings dann doch noch der produktionstechnische Feinschliff. Wertung: 4/5


I don't wanna

Dieser Song beschreibt einen schüchternen Jungen oder Jugendlichen, der sich nicht in die Gesellschaft traut und aufgrund seiner Minderwertigkeitskomplexe lieber zu Hause bleibt, anstatt auszugehen. Ein Problem, das viele Menschen in unserer Gesellschaft betrifft und somit wie aus dem Leben gegriffen wirkt. Obwohl der Song für mich von der Melodie kein besonderes Hitpotential bietet, so ist er doch einer, der für viele in Erinnerung bleiben wird und den man sich auch mehr als einmal hintereinander anhören kann. Wertung: 3/5


Monkey Business

Für mich das perfekte Beispiel wie man eigentlich gutes Songkonzept komplett in den Sand setzen kann. Dabei hätte es ein echter Hit werden können, der zumindest an das Niveau von "New York City Boy" heranreicht. Inhaltlich geht es um reiche Geschäftsleute, deren teils krumme Geschäftspraktiken und Lebensweise im wohlhabenden Millieu - ganz im Stil von "GTA" (Grand Theft Auto = bekanntes PC- und Konsolenspiel) oder "Pulp Fiction". Der Song präsentiert sich durchweg im Oldschool-Style und klingt wie eine Mischung aus Boney M (Daddy Cool) und Daft Punk (Get Lucky). Durchweg hört man Drums, Streicher und Orgelklänge im 70er Jahre-Stil sowie später ab 2:19 auch vocoder-zerzerrte Lead Vocals. Das Problem dabei ist allerdings, das diese im Gegensatz zu den meisten Daft Punk-Songs einfach keine eingängige Melodie oder Refrain bieten. Dieser wurde hier einfach durch Neil's "Sprechgesang" ersetzt, welcher überhaupt nicht zum Rest des Songs passt. Mit einer richtig guten Melodie und einem passenden Refrain hätte das ein großer Hit werden können, der es auch nochmals in die Top 20 hätte schaffen können. Was bleibt ist nur ein gut gemeinter aber schlecht umgesetzter Song, der trotz des relativ passenden und gut gemachten Musikvideos schnell wieder in Vergessenheit geraten wird. Wertung: 2/5


Only the dark

Eigentlich ein sehr hörenswerter Song, der für mich jedoch nicht eingängig genug ist und mehrmals gehört werden muß, um im Gedächtnis zu bleiben. Der Text ist wieder sehr romantisch ausgefallen und lädt zum Träumen ein. Die Drums haben mich irgendwie an "I want to break free" von "Queen" erinnert, passen aber irgendwie nicht Rest der Produktion. Nichts desto trotz ist es eigentlich ein schöner Song, die man mehrmals hören sollte, um sie auf sich wirken zu lassen. Und das ist mir bei weitem nicht bei jedem Song des Albums gelungen. Wertung: 3/5


Burning the heather

Sowohl vom relativ anspruchsvollen Text als auch von der Melodie mein absoluter Favorit des Albums. Dabei ist es mir trotz mehrmaligem Durchhören bisher noch nicht gelungen, den Text genau zu deuten. Meine Vermutung ist aber, das hier um einen Single bzw. Einzelgänger geht, der seine Lebensweise beschreibt und keine Beziehung eingehen möchte. Der Musikstil hat mich aufgrund der vielen Gitarrenklänge sehr an das Album "Release" (2002) und insbesondere "London" erinnert. Auch das Musikvideo ist sehr stimmungsvoll ausgefallen, obwohl es meist nur Standbild-Szenen aus herbstwetterlichen Örtlichkeiten zeigt. Auch schön, das die Album-Version über eine Minute länger geht und eine zusätzliche Instrumental-Passage bietet. Auch wenn ich gehofft habe, das es letztendlich ein dancelastiger Song wird, der auch noch länger im Gedächtnis bleibt, so ist es doch tatsächlich dieser hier geworden. Da es auch hier produktionstechnisch nichts zu meckern gibt, bekommt dieser Song von mir die volle Punktzahl. Wertung: 5/5


Wedding in Berlin

Alleine schon wegen der Titelbezeichnung und der Treue der PSB zu Berlin hatte ich bei diesem Titel auf einen guten Abschlussong gehofft und wurde extrem enttäuscht. Was hier als letzter Track geboten wird, wirkt auf mich wie übrig gebliebenes Studiomaterial, was notdürftig und in wenigen Stunden zu einer 08/15-Dancenummer zusammengewürfelt wurde. Was dabei herauskam wäre nicht mal eine B-Seiten Veröffentlichung wert. Was hat man sich nur dabei gedacht den Hochzeitsmarsch in eine solch dürftige Produktion zu packen und ein und dieselben Textzeilen "We're getting married" (wir werden heiraten) dutzend mal zu wiederholen? Den Song werde ich mir wohl kein zweites mal freiwillig antun. Wertung: 1/5

Fazit: Das Album hat mich mal wieder sehr zwiegespalten, denn trotz ein paar guten Songs fehlt es mir doch an ein paar echten Knallern, die man aus früheren Zeiten kennt und die man immer wieder hören kann. Und gerade von den Songs, die bisher als Singles veröffentlicht wurden und sogar gute Ansätze bieten, wurde ich mit Ausnahme von "Burning the heather" doch sehr enttäuscht. Dabei kann ich jetzt nicht nur Stuart Price die Schuld geben, obwohl ich immer noch davon überzeugt bin, das es mittlerweile viel bessere Produzenten aus der Newcomer-Szene gibt. Viel mehr hätte ich mich über ein gut produziertes Dance-Album mit eingängigen Songs gefreut, worauf ich auch gerne noch 1-2 Jahre länger hätte warten können. So bleibt halt der fade Beigeschmack von verschenktem Potential. Bei den letzten beiden Alben war das für mich noch verzeihlich, bei "Hotspot" hingehen nicht mehr.
Zuletzt geändert von PARALAX am Di 28. Jan 2020, 10:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#319 Beitrag von Roland »

ChrisPSB hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 09:33
Roland hat geschrieben:
So 26. Jan 2020, 22:01

„Only the dark“

Eine Up-Tempo-Balllade, holt mich nicht so wirklich ab. Glaube auch nicht, dass sich das noch großartig ändern wird. Sehe hier auch nicht so wirklich was der Kontext sein könnte. Ein bisschen wie wie „Luna Park“.
5/10
Bei aller Liebe, bei allem Respekt, doch diese Aussage kann doch wirklich nicht deiner wahrhaftigen Meinung über diesen Track entsprechen? :D
Tatsächlich tut dieser Song auf "Hotspot" bis jetzt am wenigsten für mich. Wo ich im nachhinein korrigieren/ergänzen möchte, ist das Tempo, dies ist doch Mid-Tempo. Der Vergleich mit "Luna Park" soll darstellen, dass ich den Track für voraussichtlich ewig skipbar halte. Sind/werden also mit Sicherheit keine Lieblingstracks von mir. Aber wer weiß was die Zeit noch mit sich bringt.

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Thomy71
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#320 Beitrag von Thomy71 »

Wenn Vater und Sohn sich beim Musikgeschmack erschreckend ähnlich sind:

Ich (fast 49) liege abends im samstäglichen Vollbad, aus der Box schallt das neue Album, als mein Großer (fast 13) auf dem Weg ins Bett nochmal vorbeikommt. Er hat "Hotspot" auch schon auf seinem Player und ich warte gespannt, ob er was dazu sagt. Dann kommt's:

"Ich find's komisch, dass das diesmal nur so kurz ist."
"Und, wie gefällt es dir von der Musik her so?" - "Naja... okay." (grinst verlegen)
"Also auch eher so mittel, wie mir?" - "Ja, und es ist so kurz."
"Ja, so war das früher immer, 'Please' und 'Actually' waren auch nicht länger." - "Aber die waren besser!" (Abgang ins Bett)

:D

Was aus seinem Zimmer immer so an Beats scheppert, nehme ich mal stark an, ihm ist da diesmal auch zuviel "Slow-Pop" mit dabei.

Mit noch zwei Fetzern dazwischen wäre die CD insgesamt gleich viel angenehmer. Das gefühlte 50/50-Verhältnis von Dancefloor zu Balladen ist einfach nicht, was ICH von den PSB erwarte.

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Tenlow
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#321 Beitrag von Tenlow »

Ich finde es tatsächlich interessant, dass viele Hotspot als (zu) "langsames" Album ansehen. Muss vermutlich daran liegen, dass wir zuletzt Super und Electric hatten.

Auch davor sehe ich nämlich nur wenige "schnelle" Alben, falls überhaupt, die nicht auch mindestens 2,3,4 langsame Nummern hatten, egal ob Fundamental (Excuses, Numb, Luna Park, Casanova in hell, Indefinite leave to remain...) oder selbst Yes (Beautiful people, Vulnerable, King of Rome, Legacy). Das gleiche gilt für Nightlife (Drunk, Vampires, The only one, Boy Strange, In Denial, Footsteps) oder Bilingual (Electricity, It always comes as surprise, The survivors...)

Man kann sich darüber natürlich jetzt streiten, gerade wegen mid tempo Songs etc. aber die von mir genannten sind zumindest wahrlich keine Stampfer ;)

Ich empfinde Hotspot teilweise sogar als "hektisch", was aber auch an den Vocodern und generell Neils Stimme in manchen Songs liegt (Willo, I don't wanna, in gewisser Weise auch Monkey Business und eben Wedding in Berlin). Also wirklich langsam (und dringend benötigt) sehe ich eigentlich nur You are the one, Hoping for a miracle, Only the dark und Burning the Heather an, was im Verhältnis dann wieder fast einem "normalen" PSB Album entspricht (wenn man mal von der 10 Track Sache absieht).
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Trevis
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#322 Beitrag von Trevis »

Das Wochenende ist rum - und ich habe nicht einmal Hotspot in den CD-Player gelegt. Das erste Hören nach dem Erhalt am Freitag hat mich nicht dazu inspiriert, es in Kürze nochmals zu hören. Das ist bei mir das erste Mal, dass dies bei einem PSB-Album so ist. Hmm, habe demnächst eine längere Autofahrt vor mir, da versuche ich es mal mit dem zweiten Durchlauf...

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ChrisPSB
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#323 Beitrag von ChrisPSB »

Trevis, gib dem Album eine Chance, mir ging es anfangs ganz genauso wie dir. :)
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ChrisPSB
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#324 Beitrag von ChrisPSB »

Thomy71 hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 13:05
Wenn Vater und Sohn sich beim Musikgeschmack erschreckend ähnlich sind
Richtig schön, wenn sich Kind und Eltern so über Musik austauschen können. :)
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Scare-Glow
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Re: Das neue Album "HOTSPOT" CD/2-CD/MC/Vinyl - VÖ: 24.1.2020

#325 Beitrag von Scare-Glow »

Die Pet Shop Boys haben ja eigentlich fast immer zum vorigen Album,danach eine andere Richtung eingeschlagen,also konnte man das fast bei Hotspot erwarten.Ich finde das Album ok es ist nicht das beste Album es sind für mich schöne Lieder drauf die man mit etwas mehr pep und Power besser hätte machen können,viele Lieder haben einfach immer nur die selbe Schleife als ob das Lied nur aus einer Zeile besteht es klingt von vorne bis hinten durchgehend gleich,bei You are the one ist das ganz schlimm,die meisten Lieder haben B seiten Charakter was nicht weiter schlimm ist aber ich hätte nach 4 Jahren Pause mehr erwartet.

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