Pet Shop Boys "Presseschau"

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Steffen
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Pet Shop Boys "Presseschau"

#1 Beitrag von Steffen » Mi 18. Jan 2006, 19:37

Quelle: Dresdner Morgenpost

09.01.2006: Pet Shop Boys und Dresdner Sinfoniker planen Großprojekt

Dresden (dpa) Die Pet Shop Boys und die Dresdner Sinfoniker planen nach einem Bericht der «Dresdner Morgenpost» ein Großprojekt zum 800. Stadtjubiläum der Elbestadt.
Neil Tennant und Chris Lowe werden gemeinsam mit dem Orchester ihre Neuvertonung des legendären Stummfilm-Revolutionsdramas «Panzerkreuzer Potemkin» von Sergej Eisenstein aufführen. Schauplatz ist ein Plattenbau in der Nähe des Dresdner Hauptbahnhofs, einem entscheidenden Ort der friedlichen Revolution 1989, schreibt das Blatt.
Das Haus soll mit einer großen Leinwand verhängt werden, die Popgruppe vom Dach singen und die Sinfoniker von den Balkonen drum herum spielen. Für das rund 200 000 Euro teure Spektakel werden noch Sponsoren gesucht. Die Stadt stelle 30 000 Euro bereit, Sponsoren hätten bereits 40 000 Euro fest zugesagt. Zudem soll ein wesentlicher Anteil der Show aus Eintrittsgeldern finanziert werden.
Zuletzt geändert von Steffen am Mi 22. Feb 2006, 00:51, insgesamt 2-mal geändert.
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#2 Beitrag von Steffen » Mi 18. Jan 2006, 19:43

Quelle: Queer.de

18.01.2006: Neue Alben: Pet Shop Boys und Erasure

BildLondon (queer.de) - Laut dem US-Musik-Magazin "Billboard" werden die Synth-Pop-Veteranen Erasure und Pet Shop Boys in diesem Frühjahr jeweils neue Alben auf den Markt bringen. Als erstes werden Erasure mit "Union Street" am 3. April ihr erstes rein akustisches Werk veröffentlichen, am 17. April ziehen die Pet Shop Boys mit "Fundamental" nach. Beide Duos waren bereits 2005 mit neuen CDs auf dem Musikmarkt präsent gewesen. Andy Bell und Vince Clarke (Erasure) hatten mit "Nightbird" nach einigen schwächeren Platten ihr Comeback gefeiert, während die Neil Tennant und Chris Lowe (Pet Shop Boys) für ihre Soundtrack-Neuinterpretation des Stummfilmklassikers "Battleship Potemkin" weder viel Kritikerlob noch Publikumsgunst einheimsen konnten. Bell veröffentlichte außerdem mit "Electric Blue" sein Solo-Debüt, dass mit der Single-Auskopplung "Crazy" die aktuelle Nummer drei der amerikanischen Dance-Charts stellt. Für "Fundamental" fahren die Pet Shop Boys schwere Geschütze auf: Die Produktion wurde von Trevor Horn (Seal, Grace Jones, Frankie Goes To Hollywood) übernommen, ein Song namens "Numb" stammt von einer der erfolgreichsten Songwriterinnen der letzten 20 Jahre: Diane Warren (Toni Braxton, Leann Rimes, Whitney Houston, Barbra Streisand, etc.). Erasure planen dagegen schon eine für sie ungewöhnliche Tour: Mit Banjo, Pedal-Steel-Gitarre und anderen traditionellen Instrumenten wollen die Zwei die neue CD auch live präsentieren. (jg)
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#3 Beitrag von greatdreamer » Fr 20. Jan 2006, 13:54

Aus der Sonntagszeitung vom 15 Jan.

Der Musikmulti Sony kündigt ein Plattenlabel speziell für schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Sängerinnen und Sänger an. Elton John wird also dabei sein, auch George Michael, Boy George, KD Lang, Melissa Etheridge, Ani DiFranco, Tracy Chapman, die Pet Shop Boys ... Wird eigentlich irgendein Popstar nicht dabei sein? Selbstverständlich: Die Ausnahme heisst Robbie Williams.

Stimmt das? wechseln PSB das Label?

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#4 Beitrag von greatdreamer » Fr 20. Jan 2006, 13:56

Aus der Sunday Herald Sun aus Melburn
Tania Doko's mission is to make people feel good, CATHERINE LAMBERT discovers

FORMER Bachelor Girl Tania Doko is hooked on the 1980s.

It is no coincidence that the 31-year-old pop star is recording a new album of '80s-style electro music at the same time as she is preparing to star in a new play about the Pet Shop Boys.

"With Bachelor Girl we were an emotional band and portrayed strong, independent women and while I'm still like that I also just want to make people feel light and good," Doko said.

"I'm introducing more of a chill-out element in my life and my work."

She is also adding acting to her repertoire. The Pet Shop Boys show, Seriously, is a series of vignettes about romance told through lyrics.

There may not be any dialogue, but emotions and scenarios are conveyed through song in this concert-style show, featuring five singers and a string quartet.

"The songs I have in the show convey life as a flamboyant, kept woman who is looking for fame and success and would do anything to get it," she said.

"It's amazing how the lyrics link and it may be a happy accident, but all of the lyrics are so satirical and sharp that it seems to happen naturally."

Creator and director David Knox began working on the piece with musical director Dean Loverington two years ago.

They scoured the Pet Shop Boys catalogue to isolate the most romantic themes and began weaving them into a show.

Word travelled fast. Knox was already becoming known for creating the 2002 Midsumma hit Kylie musical, I Should Be So Lucky, and major producers became involved, with the Sydney Opera House and Sydney Symphony Orchestra expressing interest.

Just as quickly, the momentum died down and Knox left the project for some time.

"I felt dejected, but Dean and I kept talking about it," he said.

"Now, two years on, we have found a way to make it happen and it's as it was originally intended -- an intimate presentation with five amazing singers performing poetic and stimulating lyrics."

The Pet Shop Boys, celebrating their 21st anniversary this year, may be best known for club beats and great melodies, but their insightful lyrics were the greatest attraction for Knox and Doko.

"They actually wrote a lot of anti-pop songs and the lyrics are like poems, commenting on all the different stages of relationships and love with boldness and truth," he said.

Doko is drawn to the darkness and depth of the lyrics, coupled with up-beat melodies.

Doko said: "The songs are filled with paradox and irony and are really quite deep and full on.

"They really speak to me. It's funny that 10 years ago I was so concerned about notes and perfection, but now I'm fully into what I'm singing and how the emotion is conveyed."

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#5 Beitrag von Steffen » Mi 22. Feb 2006, 00:37

so weiter gehts mit Potemkin in Dresden! Ich kann schonmal sagen, daß der 20. Juli gesetzt ist und daß es 'vor' dem Hauptbahnhof stattfindet! Ort soll eins der Hochhäuser in der Prager Strasse sein und das Ganze wird den Namen 'Hochhaus Sinfonie' tragen.

Zur Presse:

CITY NEWS DRESDEN


Effektvoll ohne Effekthascherei

"Tendenzkunst" war einer der Vorwürfe gegen den Regisseur Sergej Eisenstein. Damals, 1925, als sein Stummfilm "Panzerkreuzer Potemkin" aufgeführt wurde. Dabei war der junge Mann ein Kämpfer gegen alle damals gültigen Tendenzen: Eisenstein traf wohl als erster Filmemacher den Nerv seiner Zeit. 81 Jahre später wollen die Pet Shop Boys und die Dresdner Sinfoniker Ähnliches erreichen.

Am 20. Juli soll es soweit sein. Vor einer ungewöhnlichen Kulisse: Der zehngeschossige Wohnblock an der Prager Straße wird dann zur Bühne für ein ungewöhnliches Projekt. Auf einer riesigen Leinwand soll dort der beste Film aller Zeiten gezeigt werden, im wahrsten Wortsinn umrahmt von der modernen Vertonung durch das britische Duo und die deutschen Musiker. "42 Musiker werden zu beiden Seiten der Leinwand live spielen", blickte der Gründer der Sinfoniker, Sven Helbig, gestern schon einmal voraus. Er nahm vor Ort vor allem das Dach des Wohnblocks unter die Lupe. An seiner Seite war vor allem Andy Crookston, der Tour Manager der Pet Shop Boys, der schon einmal auf Balkons Maß nahm und eifrig Notizen machte.


Im Hinterkopf habe er schon grobe Züge der Dramaturgie, die im Sommer die Zuschauer begeistern sollen, sagte Crookston. Auch Sven Helbig hat schon eine ziemlich genaue Vorstellung davon. "Neil Tennant und Chris Lowe sollen auf dem Dach von den Enden zur Mitte aufeinander zu laufen", sagte er. Dann machen sich beide rasch auf den Weg in zwei zentral gelegene, leere Wohnungen auf der zehnten Etage. "Auf den beiden dazugehörigen Balkons werden sie dann den Film musikalisch begleiten", plant Helbig. Und nicht nur sie: Auf weiteren 42 Balkons werden die Sinfoniker sitzen und spielen. Und der Dirigent soll von einem Kran aus agieren. "Vielleicht sollte er einen Dirigentenstab benutzen, der leuchtet - dann wird er zumindest gesehen", meinte Crookston und wirkte dabei nicht gerade todernst.


Jedenfalls erwartet die Dresdner eine Live-Vorstellung, wie sie bis dato noch nicht da war - trotz bisheriger Aufführungen in London und Berlin. Denn die Einzigartigkeit speist sich hier zweifellos aus der Kulisse des Wohnblocks, der innen wie außen den spröden DDR-Charme versprüht. "Das gibt dem Ganzen aber seine Unverwechselbarkeit", ist sich Helbig sicher.


Sicher ist auch, dass in den kommenden Wochen mit den Mietern gesprochen wird, deren Wohnungen entweder von den Musikern genutzt oder von der 25 mal 19 Meter großen Leinwand überdeckt werden. "Wir erwarten aber keine Probleme", sagte Elke Umlauft von der Woba.


Großartige Musiker, ein erstklassiges Film-Konzert, Unterstützung durch Lichteffekte, ein Eintrittspreis von 10 Euro: gute Gründe dabei zu sein. Mit bis zu 20.000 Zuschauern wird bislang gerechnet. Rund 200.000 Euro soll die Aufführung kosten, die Stadt stellt 30.000 Euro bereit.


Torsten Klaus

Zuletzt geändert von Steffen am Mi 22. Feb 2006, 00:50, insgesamt 1-mal geändert.
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#6 Beitrag von Steffen » Mi 22. Feb 2006, 23:12

Pet Shop Boys in Dresden
Stadt feiert 800. Geburtstag mit Hochhauskonzert


Dresden (ddp-lsc). Einen Höhepunkt der mehr als 400 Veranstaltungen zum 800. Geburtstag der Stadt Dresden gestaltet die britische Band Pet Shop Boys zusammen mit den Dresdner Sinfonikern. Von den Balkonen der Häuserblocks an der Prager Straße im Stadtzentrum präsentieren sie am 20. Juli ihre «Hochhaussinfonie» und die neue intonierte Aufführung «Potemkin» nach dem Kinoklassiker von 1925, wie Fest-Koordinator Werner Barlmeyer am Mittwoch in Dresden sagte. Es sei eine «grandiose Inszenierung, wie es sie noch nie gegeben hat», unterstrich er.

Den Auftakt machen die Feierlichkeiten am 31. März mit der Präsentation der Urkunde, in der Dresden erstmals erwähnt wird. Nach dem Blick in die Vergangenheit werde im Sommer die Gegenwart gefeiert, sagte Barlmeyer. Zehn Tage lang dauere das Stadtfest vom 14. bis 23. Juli, das zeitlich zwischen Fußballweltmeisterschaft und Sommerferien eingepasst wurde. Herausragend sei das Großfigurentheater der französischen Compagnie «Plasticiens Volants», die mit ihrem für Dresden geschriebenen Stück «Mond» ein unvergessliches Spektakel an den nächtlichen Himmel zaubern wollen. Am 27. August ist ein historischer Umzug geplant, bei dem 3600 Menschen mitmachen.

Zum Abschluss des Festjahres will die Stadt in die Zukunft schauen. In der Zukunftswerkstatt sollen Bürger gemeinsam Visionen für die Entwicklung der Elbestadt erarbeiten.

(ddp)



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#7 Beitrag von ANd1 » Sa 25. Feb 2006, 11:29

heute im Tagesspiegel (watch A9 ;-)):

Das Luxusproblem

Erst verkauften sie Kleider. Aber Mailands Modehäuser wollen mehr. Jetzt verkaufen sie das Lebensgefühl. Oder das, was sie dazu erklären


„Gehen Sie einfach durch den Laden durch“, sagt die Verkäuferin von Dolce & Gabbana. Sie streckt den Arm aus, weist den Weg über den Innenhof am Mailänder Corso Venezia – hin zur Bar des Mode-Imperiums. Drinnen glänzt schwarzer Lack an den Säulen, Metallketten rasseln anstatt der üblichen Vorhänge, Palmen begrüßen den Besucher an der Tür, die Toiletten sehen wie Minidiscos aus, ein großes Martini-Reklameschild hängt an der Wand und ein noch größerer Kronleuchter aus teurem Muraner Glas von der Decke.

Edel soll die Bar sein, ein Gefühl von Luxus vermitteln, einen gehobenen Lebensstil – oder „stile di vita“, wie Designer Stefano Gabbana sagt. Im selben Komplex bedienen noch ein Barbier, ein Wellness-Tempel und ein Turnschuh- Geschäft exklusive Kundenbedürfnisse. Gabbana und sein Partner Domenico Dolce haben den „Erlebnisbereich“, wie Gabbana ihn nennt, im Januar 2003 eröffnet. Sie setzen damit einen Trend in Mailand fort: Die Versinnlichung der Mode auf andere Bereiche.

„Wenn die Leute zu Dolce & Gabbana kommen, erwarten sie Luxus und bekommen ihn auch“, sagt der 43-jährige Gabbana, ein hoch gewachsener Mann, mit schwarzen Haaren, dunklen Augen, einer drahtigen Figur, leicht ausgewaschenen Jeans, einem schwarzen Hemd und einem Luxusproblem: Er hat wenig Zeit, irgendeine Schau steht immer vor der Tür. Er wirft Sätze aus wie: „Luxus bedeutet, einen Anzug von uns zu kaufen – oder einen Martini bei uns zu trinken.“ Das Kerngeschäft muss Mode bleiben, der Rest trägt den schillernden Namen, für den der Kunde zahlt.

Teuer und gut sollen die Einfälle sein, aber auch halbwegs originell. Ein regelrechter Wettbewerb scheint entbrannt, wer wann wie eine neue Idee umsetzt. Mailand ist neben Paris die wichtigste Designer-Metropole Europas. Wer hier Akzente setzen will, muss sich immer wieder neue Konzepte einfallen lassen. Seit der Jahrtausendwende gilt bei den Luxusmarken vor allem: Kundenbindung durch Markenöffnung. Dolce & Gabbana haben im Herbst ein protziges Mobiltelefon in Gold entworfen, andere Designer eröffnen Bars, Clubs, Restaurants, Wellness-Zentren und Hotels.

Armani treibt es am weitesten: Der Dinosaurier unter den Luxus-Schneidern verkauft in seinem Shoppingcenter an der U-Bahnhaltestelle Montenapoleone Blumen, Schokolade, Möbel und Elektronikgeräte, bietet den Besuchern ein Design-Cafe, ein Sushi-Restaurant und einen Nachtclub. Gianfranco Ferrè bittet solvente Kunden in sein Luxus-Spa mit Blattgold-Fliesen, Aroma-Duschen und Unterwasser-Massagen. Zwei Stunden Erholung kosten 220 Euro, eine Reservierung sieben Tage im Voraus ist zu empfehlen.

Mode als ganzheitliches Sinneserlebnis – daran wagten vor 25 Jahren nicht einmal die kühnsten Visionäre zu denken. In den 60er Jahren erblühte Mailand noch dank einer lebendigen Kulturszene. Die Callas sang in der Scala, Giangiacomo Feltrinelli verlegte aus der Lombardei Welterfolge wie Pasternaks „Doktor Schiwago“, alle Plattenfirmen Italiens saßen in der Stadt – und abends feierte die feine Gesellschaft im Cafè Biffi. In den späten 70er Jahren aber erschütterte die Terrorwelle der Roten Brigaden das Land, Streiks legten auch in Mailand das öffentliche Leben lahm, der Untergang der ehrwürdigen Kaffeehaus-Kultur wurde beklagt, 1983 schloss das renommierte Caffè Biffi seine Pforten.

Aber wie immer entstand etwas Neues, wo eine alte Kultur zugrunde ging. Spätestens 1980 schallte der Ruf eines gewissen Giorgio Armani durch die westliche Welt. Ein Film katapultierte den Autodidakten plötzlich in das globale Rampenlicht: „American Gigolo“ mit Richard Gere – auf Deutsch lautete der Titel „Ein Mann für gewisse Stunden“. Und dieser Mann ließ an seine Haut nur Wasser und Armani. Das war der Durchbruch für Gere und Armani.

Monica Dolfini war damals eine junge Mode-Journalistin, heute arbeitet sie als Chefredakteurin der renommierten Zeitschrift „Flair“. Sie erinnert sich genau an einen Nachmittag im Frühling 1980, der „Gigolo“ lief bereits in den Kinos der USA, da beobachtete sie ein kleines Wunder: Zum ersten Mal tauchten amerikanische Journalisten auf einer Herren-Schau von Gianfranco Ferrè auf. Das war das Signal: Mailand wurde beachtet – und zwar für die Herren-Mode. „Mit diesem Nachmittag hat der Aufstieg Mailands zur Mode-Metropole begonnen“, sagt sie. „In Paris wurde damals nur Haute Couture für Frauen gezeigt, in Mailand durfte der Mann modisch sein.“

Und wie! Ab Mitte der 80er Jahre flanierten Jugendliche durch das Zentrum, die den neuen Marken huldigten, Farbe zeigten, die Haare gelten, ein neues Selbstbewusstsein verkörperten. Ein Stimmungswechsel durchzog das Land: 1983 wurde Bettino Craxi als Premierminister ins Amt gewählt, ein wirtschaftlicher Aufschwung brachte nach der bleiernen Zeit Wohlstand für viele – dass er auf Korruption fundierte, erfuhr Italien erst zehn Jahre später. Mailänder Richter deckten 1992 ein Netz von Bestechungen und Begünstigungen auf, das bis in die hohe Politik ging, eine Regierungskrise auslöste und dem Land einen zweifelhaften Ruf als „Klüngelhausen“ eintrug, als dem so genannten Tangentopoli.

Vor dem Skandal stolzierten die Jugendlichen wie kleine Aufschneider erst durch Mailand, dann durch ganz Italien. Paninaro taufte die italienische Presse das Phänomen der neureichen Teenager. Als die britische Popgruppe Pet Shop Boys 1986 zum ersten Mal Mailand besuchte, schrieb sie ein Lied über sie. Es heißt „Paninaro“ und besteht aus einer Aneinanderreihung von Marken: „Armani, Armani, Versace, Cinque“.

Der die Stadt umspannende Glanz von heute existierte damals noch nicht, genauso wenig wie es die Marke Dolce & Gabbana gab. Mailand war trotz der Paninari eine Verwaltungs- und Bankenstadt, so grau wie Berlin heute, ohne internationales Flair. Aber Mode verhieß Flucht – raus aus dem Mahlstrom von Ödnis und Vorhersehbarkeit.

Stefano Gabbana suchte solch einen Ausweg. Er wurde 1962 in Mailand geboren, sein Vater arbeitete als Setzer, er studierte zuerst Grafik-Design, arbeitete in einer Werbeagentur, bis er feststellte, dass das Sprücheklopfen am Ende des Tages genauso eintönig war wie das Buchstabensetzen des Vaters. Mode interessierte ihn vage, von Designer Elio Fiorucci hatte er schon mal gehört, Armani war ihm unbekannt. Er begann 1984 ein Praktikum bei einem Schneider.

Auftritt Domenico Dolce. Der Sizilianer fing mit 19 Jahren als Praktikant beim selben Schneider an, die impulsive Besessenheit für Mode übertrug sich auf den organisierten Gabbana. Dass die beiden ein Paar wurden, beflügelte ihre Kreativität zusätzlich – und kurz darauf gründeten sie Dolce & Gabbana. Sie zogen zusammen, lebten und arbeiteten auf zwanzig Quadratmetern, die Modenschau „Nuovi Talenti“ wurde 1985 ihr Durchbruch. Wenn Stefano Gabbana an jene Zeit zurückdenkt, verfliegt seine Spannung, aus dem hektischen Heute wird ein flirrendes Gestern. „Es war so viel besser“, schwärmt der Mann, dessen Firma 2005 ein Umsatzplus von 20 Prozent einfuhr und damit hinter Armani und Prada auf Platz drei der italienischen Modebranche vorstieß. „Es lag Kreativität in der Luft, alles schien unfassbar aufregend. Für Designer eine wunderbare Zeit, denn der Markt war einerseits nicht so überladen wie heute und andererseits herrschte eine ungebremste Nachfrage nach italienischer Mode.“

Davon profitierten sie ab Ende der 80er Jahre – wie Armani, Prada oder Versace. „Es existierte ein Wettbewerb unter den Mode-Designern, wer kreativer und origineller war“, sagt er. „Kreativität war das Erfolgskriterium. Heute geht es darum, wie schlau man das große Geld verteilt. Wer die ökonomischen Mittel besitzt, vereint den fettesten Anteil des Marktes auf sich.“

Die ökonomischen Mittel haben sie in den 90er Jahren angehäuft. Kaum ein MTV-Clip, in dem nicht Entwürfe von Gianni Versace oder Dolce & Gabbana zu sehen waren. Madonna verneigte sich öffentlich vor dem Designer-Doppel, im Gegenzug widmeten Dolce & Gabbana ihr 2000 eine ganze Kampagne. Ein rasend schneller Aufstieg, der heute nicht mehr möglich wäre, glaubt Stefano Gabbana.

Er klagt über Kreativitätsverlust, macht aber das Spiel um neue Geschäftsbereiche mit. Jeder will am Erlebnis Mode teilhaben. Die großen Designer wie die kleinen Leute. Zum Beispiel beim Aperitivo. Er gehört in Mailand zum Ritual, Angestellte treffen sich in Bars nach der Arbeit, maulen beim Longdrink über den Chef und stolpern zum Essen weiter. Dann ist es auch am Corso Venezia voll. „Unsere Bar ist ein richtiger Treffpunkt geworden“, sagt Gabbana. Das behaupten die Barbetreiber von Armani und Cavalli natürlich auch.

Begonnen hat die Entwicklung 1988. Das Label Fiorucci installierte mitten in seinem Laden an der Piazza San Babila ein Café und verkaufte dort panini. „Wir fanden das aufregend“, erzählt Gabbana, „aber wir dachten keine Minute daran, etwas Ähnliches zu machen und konzentrierten uns weiter aufs Kerngeschäft.“ Erst um die Jahrtausendwende besann sich die Mailänder Designerschar auf neue Betätigungsfelder. Einerseits suchten die großen Häuser Wege zu expandieren, andererseits ermüdete das Kerngeschäft die kreativen Köpfe. Die Modeschöpfer suchten neue Herausforderungen, sie wollten nicht nur den Inhalt des Kleiderschranks, sondern am besten den Kleiderschrank selber, das Zimmer drumherum und die Atmosphäre des Raumes entwerfen. „Alle Modeschöpfer wollten auf einmal einen ganzen Lebensstil kreieren“, sagt Gabbana. Erster war Giorgio Armani, der im Oktober 2000 ein Kaufhaus mit Café, Edel-Restaurant und Einrichtungsabteilung eröffnete. Kurz darauf öffneten 2002 und 2003 eine Roberto Cavalli Bar im Parco Sempione, eine Gucci Bar in der edlen Galleria Vittorio Emmanuele nahe des Doms, das Nobel-Hotel von Bulgari sowie die Erlebniswelt von Dolce & Gabbana. Demnächst plant auch Versace eine eigene Herberge, Ferrè will seinen Spa-Bereich um eine Etage erweitern, Armani hat den Auftrag, ein Dutzend Luxus-Hotels für einen arabischen Investor auszustatten.

In der Dolce & Gabbana Bar stehen zwei Kellner wie Zinnsoldaten in der Ecke, ihre Augen wandern zwischen den Kunden hin und her, ihre Arbeitskleidung sitzt wie angegossen, schwarze Hosen und weiße Hemden aus der aktuellen Herren-Kollektion. Eine Frau schaut zu den schönen Männern und nippt an ihrem Martini. Neben ihr liegt eine Plastiktüte von H&M. Eine ketzerische These: Die Frau mit dem feindlichen Logo ist der Normalbesucher solcher Etablissements. „Wer in solche Lokale geht, sucht ein Elite-Erlebnis, das Gefühl, zu einer besonderen Gruppe zu gehören, die einen besonderen Service verdient“, sagt Ilaria Danieli, Mode-Redakteurin bei „Vogue Italia“. Sechs Euro für einen Martini sind eine dünne Scheibe vom Luxus, die sich Normalverbraucher leisten können.

Die Modehäuser erschließen sich auf diese Weise neue Kunden, Menschen, die vorher nicht wagten, einen Schritt über die Ladenschwelle zu gehen. Das ist seitens der Häuser nicht nur Lust, sondern auch Notwendigkeit. Nach dem 11. September brachen die Umsätze ein, erst im vergangenen Jahr erholten sich die Marken wieder. Erstens hat die Ausweitung auf neue Felder Geld in die Kassen gespült. Darüber hinaus wächst der Markt für Luxusartikel wieder. Die von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise verunsicherte Mittelschicht kauft Status, um das Schliddern in die finanzielle Ungewissheit optisch aufzufangen.

Wenn der Besucher sich heute in Mailand umschaut, sieht er eine reiche Stadt. Mode ist an der Via Montenapoleone, Via della Spiga und Via Sant’Andrea, wo alle wichtigen Designer ihre Dependancen haben, eine Ladentür, durch die man in die Welt von Ruhm und Erfolg hineinschnuppert. Die Marken präsentieren sich im Überschwang, als wollten sie unter Beweis stellen, dass Mode einer der wenigen Industriezweige ist, der im gebeutelten Italien Gewinne einfährt. Mailand wirkt wie ein Disneyland der Mode, gut gelaunt, bunt und glitzernd.

Das Geschäft mit dem Luxus boomt. Prada schloss das erste Halbjahr 2005 mit einem Umsatz von 659 Millionen Euro ab, das ist ein Plus von 23 Prozent. Ein wenig abgeschwächt sieht die Lage bei Giorgio Armani aus. Der Edel-Schneider kam auf einen Umsatz von 697 Millionen Euro, nur ein Plus von acht Prozent. Etwa eine Million Menschen arbeitet in der italienischen Modeindustrie, der jährliche Umsatz beträgt 65,6 Milliarden Euro, zehn Prozent des globalen Mode-Exports stammen aus Italien.

Aber auch die Kosten sind gestiegen. Die Mieten haben fast das Niveau Londons erreicht, die Preise in den Restaurants sind nach der Euro-Einführung explodiert. Der Ansturm internationaler Shopping-Touristen hat die Preise gleichfalls nach oben getrieben. Aber dadurch wirkt die Stadt internationaler, als sie es vor zwanzig Jahren war. Mailand strahlt kosmopolitische Zufriedenheit aus. Kein Wunder. Die Region um Mailand gehört zu den wirtschaftsstärksten der Europäischen Union.

Nur eine Stimme stört die Harmonie. Als im vergangenen Herbst die neue Haute Couture über die Laufstege flitzte, die Gesellschaft eifrig Küsschen verteilte, da hallten plötzlich Misstöne durch die Stadt. Sie kamen von einer einflussreichen, manche Designer meinen zu einflussreichen Frau: Anna Wintour, seit 17 Jahren Chefredakteurin der „American Vogue“, schickte Mailand und veröffentlichte eine Liste der „Großen Sieben“, jener Designer, die ihrer Meinung nach weltweit den Ton angeben. Lediglich Miuccia Prada fand aus Mailand Aufnahme in den heiligen Kreis. Die unterschwellige Botschaft: In Mailand herrscht eine Krise der Kreativität. Stefano Gabbana wehrt sich energisch gegen die Missachtung. Er interpretiert den neuen Geschäftssinn so: „Die Kreativität wird einfach auf mehrere Bereiche verteilt.“ Es werden wohl noch mehr Modehäuser noch mehr Lokale, Hotels oder vielleicht Fitness-Studios eröffnen. Die Originalität wird sich abnutzen, die Kreativität verteilen. Aber Hauptsache, dass das Geld fließt.
"Wir sind eine Zwei-Mann-Band", sagt Till Lindemann, "sozusagen die Pet Shop Boys des Rock'n'Roll".

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#8 Beitrag von ANd1 » Sa 25. Feb 2006, 11:32

Dresdner Neuste Nachrichten:

Wohnzeile Prager Straße: Sanierung startet noch 2006

Wenn im Juli die britische Popband "Pet Shop Boys" in einem der mit 240 Metern längsten Häuser Deutschlands ein Konzert geben, wird sie fast leer sein: die Prager Wohnzeile. Jenseits des politischen Gezerres um den Totalverkauf der Woba Dresden, läuft das Tagesgeschäft des einzigen städtischen Wohnungsunternehmens normal weiter. "Wir werden noch in diesem Jahr mit der Sanierung der Wohnzeile beginnen", sagte gestern Woba-Sprecher Peter Horenburg.

"Im Moment sind von den rund 600 Wohnungen noch 170 bewohnt", so Horenburg. Die Woba vermiete dort nicht mehr, sondern bitte die Mieter im Jahresverlauf ganz in die Nähe in die St. Petersburger Str. 1-5 oder Pillnitzer Str. 2-4 umzuziehen. "Die Mieter behalten ein Anrecht auf ihre alte Wohnung, können nach der Sanierung zurückziehen", erklärte der Sprecher.

Bis 2008 will die Woba über 21 Millionen Euro in die Modernisierung der rund 25.000 Quadratmeter großen Wohnfläche investieren. Ein Architekturwettbewerb hat laut Woba-Sprecher zwei Pläne ergeben. Sie stammen von Heinle, Wischer und Partner (planten auch das Schulsportzentrum im Ostragehege, die Geschäftsgebäude Prager Straße 11) sowie Knerer und Lang (unter anderem die Plattenbau-Sanierung in der Hauptstraße). Welcher Plan verwirklicht wird, darüber entscheide der neue Eigentümer, der voraussichtlich Fortress Deutschland GmbH heißen wird. "Die Landeshauptstadt wünscht sich den Erhalt der Wohnzeile als städtebauliches Rückgrat des Ensembles der sozialistischen Moderne", so Horenburg. An dem Gutachterverfahren zur Sanierung sei das Stadtplanungsamt beteiligt gewesen. Über das Grundkonzept der Fassadensanierung herrsche Einigkeit. Das äußere Erscheinungsbild werde moderner. Mehr wollte Horenburg zum jetzigen Zeitpunkt nicht verraten.

Derzeit gebe es 180 Ein-Raum- und 420 Zwei-Raum-Wohnungen. Diese Aufteilung werde sich ändern. Wie? Auch das ließ Horenburg offen. "Alle Wohnungen erhalten neue Wand- und Bodenbeläge. Heizung, Elektrik und Hauskommunikation werden erneuert. Die Flure und Treppenhäuser erhalten ein neues Gesicht und werden den sicherheitstechnischen Vorschriften angepasst", informierte der Sprecher.

Die 1969 fertig gestellte Woba-Platte mit ihren rund 600 Wohnungen sowie der Ladenzeile im Erdgeschoss, einem kompletten Bürogeschoss und den schmetterlingsförmigen Aufbauten für Büros und Gemeinschaftsräume ist nach Woba-Angaben bis heute nicht generalsaniert worden. Auch parallel zur Wohnzeile sei seit 1969 nur das Nötigste instand gehalten worden.
"Wir sind eine Zwei-Mann-Band", sagt Till Lindemann, "sozusagen die Pet Shop Boys des Rock'n'Roll".

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#9 Beitrag von psbfreak » Mi 1. Mär 2006, 23:22

Evening Standard

http://www.thisislondon.com/music/artic ... 20Standard


Pet Shop Boys' Labour snub
By Tom Teodorczuk, Evening Standard
1 March 2006
The Pet Shop Boys are to use their new album to attack the Government. Lead singer Neil Tennant regularly donated thousands of pounds to the Labour Party during its first term in office between 1997 and 2001 but he now votes Liberal Democrat.

Tennant and Chris Lowe, the other half of the synth-pop duo whose hits include It's A Sin and West End Girls, went to several party functions hosted by Tony Blair, including the notorious "Cool Britannia" celebration at Number 10 in July 1997.
Now, however, Tennant and Lowe vehemently oppose the Government's plan for ID cards and the "special relationship" between George Bush and Mr Blair. One song, Integral, is scathing about the aims of the New Labour project.

A spokesman for the Pet Shop Boys said: "Neil has always been a Labour Party supporter but at the last election he voted Liberal Democrat because he is completely against the idea of ID cards.
"The Pet Shop Boys think we should try to increase our freedom, not limit it. They don't believe ID cards are an effective way of countering terrorism.
"Some tracks are about the climate of fear that is being exploited so people can push through ID cards. I'm With Stupid is inspired by the relationship between George Bush and Tony Blair."
The lyrics of I'm With Stupid include: "Call you every day/ Fly across the ocean/ Just to let you get your way/ No one understands me/ Where I'm coming from/ Why would I be with someone/ Who's obviously so dumb?"
The song also has homoerotic overtones: "I have to ask myself like any lover might/ Have you made a fool of me?/ Are you not Mr Right?.../ Is stupid really stupid or are you really smart?/ That's how you stole my heart."
The group's website contains a link to protest website Our World Our Say, which encourages visitors to impeach Mr Blair for leading the country into war with Iraq.
The duo's new album, Fundamental, is released on 22 May.

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Pet Shop Boys protest at ID cards

#10 Beitrag von topncc » Do 2. Mär 2006, 23:02

Passend zum vorigen Artikel...
http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk_politics/4763874.stm

Gruss topncc

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#11 Beitrag von Tikkan » Mo 6. Mär 2006, 18:07

Pet Ship Boys

EVENING CHRONICLE (Newcastle, UK)

March 3, 2006 Friday
By Paul McMillan, The Evening Chronicle

Pop superstars the Pet Shop Boys will stage a special summer concert in front of thousands at a famous Tyneside shipyard.
The duo, who have enjoyed a string of hits including West End Girls and It's a Sin, will be appearing under the cranes of the Swan Hunter yard on May 1, with a full orchestra in tow.

Pet Shop Boys, half of whom is Geordie Neil Tennant, will perform with the Northern Sinfonia, in an event called Battleship Potemkin.
A source said: "It's going to be similar to the one they did in London and will draw a crowd of 50,000 to the yard."

Conducted by Jonathan Stockhammer the pop duo and the orchestra will perform a new soundtrack to the classic 1925 film Battleship Potemkin.
A combination of electronic and orchestral music, the score was written by The Pet Shop Boys with orchestrations by the German composer Torsten Rasch and premiered to great acclaim at a free concert two years ago in London's Trafalgar Square.

The Tyneside date will be its first British performance outside the capital and is expected to generate similar excitement.

The event is part of NewcastleGateshead Initiative's catalogue of events for 2006 and will be filmed as part of a fly-on-the-wall documentary on the band for Channel 4.

Organisers are finalising details but there has been no decision on tickets or pricing. North Shields-born Neil Tennant and pop partner Chris Lowe have appeared at Newcastle City Hall, and more recently at the Metro Arena.
Despite travelling the world and selling millions of CDs, Neil has never forgotten his roots.

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#12 Beitrag von Tikkan » Mo 6. Mär 2006, 18:10

Swan's the favourite for iconic battleship

THE JOURNAL (Newcastle, UK)

March 3, 2006 Friday
By David Whetstone Arts & Entertainment Editor, The Journal

The Swan Hunter shipyard emerged as favourite last night to be the "unique Tyneside setting" for a spectacular concert and film screening headlined by pop duo Pet Shop Boys.

Outlining its cultural programme for 2006 last week, the Newcastle- Gateshead Initiative (NGI) said the pair would join the Northern Sinfonia on May 1 to perform their new soundtrack to the classic 1925 film Battleship Potemkin.

But apart from issuing the above clue, NGI said the actual setting for the performance would be announced later.
Since then Pet Shop Boys fans have been kept guessing, many assuming the venue would be The Sage Gateshead.
But it became clear yesterday that a spectacular one-off location is being sought for the performance which was heralded as one of the highlights of the year in the North-East.

Pet Shop Boys performed the premiere of their soundtrack to Sergei Eisenstein's film accompanied by the Dresden Sinfoniker orchestra in a free concert in Trafalgar Square in 2004 before an audience of thousands.
Singer Neil Tennant, who was born in North Shields, said: "We liked the idea that we were going to take something made in the 1920s and put contemporary electronic music to it."

The film score, featuring electronic and orchestral music, was written by the Pet Shop Boys with orchestrations by young German composer Torsten Rasch. The performance in May will be the first outside London.
Andrew Dixon, chief executive of NGI, said last night: "As Battleship Potemkin promises to be a truly spectacular and unique event we are seeking a dramatic and stunning location.

"We have been in discussion with a number of sites and Swan Hunter is one of those under consideration, but until final arrangements have been agreed we're not in a position to confirm the actual venue.
"We do, however, hope to make an official announcement within the next couple of weeks when we will also be able to confirm when tickets for this event will be available."

Whatever the venue, it may well feature in a new Channel 4 documentary about Pet Shop Boys, one of pop music's most enduring acts, which was formed when Neil Tennant met architecture student and pianist Chris Lowe in 1981.

Battleship Potemkin, one of the most famous films ever made, tells of the mutiny aboard the battleship in 1905, an iconic symbol of revolution.
Swan Hunter is currently facing troubles of its own as it fights to win orders and fends off criticism from MPs who questioned the cost of its work on the vessels Lyme Bay and Largs Bay.

The Wallsend company is no stranger to culture, or TV cameras.
A few years ago some of its workforce became Men In Tights as they strove to become unlikely but plausible ballet dancers. The result was an entertaining and heart-warming documentary.

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#13 Beitrag von Tikkan » Mo 6. Mär 2006, 18:14

SERIOUSLY

Variety

February 13, 2006 - February 19, 2006
By PETER H. KEMP

(CHAPEL OFF CHAPEL; 204 SEATS; A$34.50 ($26) TOP)
MELBOURNE A David Knox, Dean Lotherington, Shaun Miller presentation of a musical in one act with original music and lyrics by the Pet Shop Boys; additional music and lyrics by Leon Ware, Arthur Ross, Adam Fenton, Dan Stein. Conceived and directed by David Knox. Music director, Dean Lotherington. Sets and costumes, Jeremy Smith; lighting: Ching Lee; sound, Graham Fettling and Gerry McKechnie. Opened Jan 24, 2006. Reviewed Feb 2. Running time: 1 HOUR, 20 MIN.

With: Maria Mercedes, Tania Doko, David Gould, Paul Ross, Anthony Costanzo.

Musical numbers: "Left to My Own Devices," "Red Letter Day," "Love Is a Catastrophe," "Email," "Flamboyant," "It Always Comes as a Surprise," "To Speak Is a Sin," "I Want a Dog," "Miracles," "Love Comes Quickly," "Jealousy," "I Don't Know What You Want but I Can't Give It Anymore," "You Only Tell Me You Love Me When You're Drunk," "Rent," "To Face the Truth," "Tall Thin Men," "One in a Million," "Here," "Decadence," "What Have I Done to Deserve This?" "Domino Dancing," "It's a Sin," "Tonight Is Forever," "So Sorry, I Said," "The Survivors," "Being Boring."

Staged as a kind of intimate oratorio, "Seriously" asks auds to take the heavily synthesized disco hits of the Pet Shop Boys, well, seriously. Dramatically shaped by creator-director David Knox into an interactive "sung-through" piece for three male and two female voices, this emotionally accessible showcase really delivers. Much more than a diverting compilation of theatricalized covers, the show is a well-integrated, engrossing character-journey that sensitively taps the huge potential of the two-man group's catchy tunes and ironically charged lyrics.

The inventive exercise has proven a crowdpleaser at this year's Melbourne Midsumma gay cultural fest, with other national venues to come.
Action unfolds beneath projected chapter titles (such as "Negotiation," "Suspicion," and "Ultimatum") on a spartanly elegant stage of billowing drapes, a bolstered divan, and a plinth-mounted floral arrangement. A simple but engaging plotline focuses on the passions that flow around and between two men (Anthony Costanzo and Paul Ross) as well as a more conventional triangle concerning another man (David Gould) and two women (Maria Mercedes and Tania Doko).

What's not so simple or conventional is the way Knox, musical director Dean Lotherington (on piano, accompanied by a splendid string quartet) and a top-flight cast of fine singer-actors perform the Neil Tennant/Chris Lowe compositions. Bereft of signature disco-thump and monotonal vocalizing, the PSB dance standards transform thrillingly into tonally enriched arias and re-orchestrated setpieces that enhance the situational arcs and mood-swings.

Chief mood-swinger is Mercedes as the older wronged wife. Her wonderfully committed rendition of "Jealousy" (underscored by mellow cello) and the musical reading she gives lines such as "I went to pieces when I should've screamed instead" are just two highlights in a performance studded with memorable moments.

Also memorable are dewy-eyed Costanzo's rapturous tenor treatment of "Miracles" and designer-stubbled Ross' glowering candor throughout "To Speak Is a Sin." Ruggedly handsome Gould brings booming-voiced weight and gravity to his role as an anguished two-timer having an adulterous fling with dynamic Doko, who offers a husky-voiced version of the ambiguously worded "Rent."

At certain key points when all five ensemble members join forces on numbers like "What Have I Done to Deserve This?" or the reflective, bittersweet coda, "Being Boring," the impact is electrifying, and hints at some strange and extraordinary neogenre being pioneered by Knox, Lotherington and co.: "Popera" perhaps?

Never-to-be-confused with prior Pet Shop Boys stage musical, the catastrophic West End flop "Closer to Heaven," this latest foray into theatrically realizing the resources offered by these masters of thinking-person's disco is an original and resounding success. Such creative enterprise deserves wide exposure. Seriously.

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#14 Beitrag von Tikkan » Mo 13. Mär 2006, 15:55

The Daily Telegraph (LONDON)
March 12, 2006 Sunday

Sartorial elegance hanging by a thread
By LAURA K. JONES
SECTION: SEVEN; Pg. 8

[...]
Meanwhile the National Portrait Gallery was celebrating its 150th anniversary with a fund-raising gala dinner. A hundred 'Mystery Portraits' were on sale for pounds 150 a pop. Pet Shop Boy Neil Tennant screamed to his agent, 'That's an Elizabeth Peyton, quick, buy it for me!' explaining that he already had a Peyton, 'but I've just got to have another'. Gallons of Dom Perignon 1998 loosened the purse strings as guests - including Lord Archer, John Major, David Hockney and ABC's Executive Producer Shelley Ross - bid in a silent auction for the chance to get themselves immortalised on canvas. The anonymous winner paid pounds 31,000 for the privilege of having him or herself painted by Jonathan Yeo. Rory Bremner had earlier done his rounds of the dinner tables, encouraging everyone to bid higher, but to keep the noise down. 'If you don't bid silently,' he warned, 'Jeffrey Archer's tag will go off.'


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#16 Beitrag von Tikkan » Mi 22. Mär 2006, 12:01

From West End girls to Wallsend boys

EVENING CHRONICLE (Newcastle, UK)
March 16, 2006 Thursday
By Gordon Barr, The Evening Chronicle

Top pop duo to stage special free gig at Swans' yard
Everything looked ship-shape as top pop duo The Pet Shop boys donned hard hats on Tyneside to view the location for a special gig later this spring.

As reported in later editions of yesterday's Chronicle, Geordie singer Neil Tennant and his pop partner Chris Lowe were at shipbuilders Swan Hunter to announce a free concert to be held there.
The chart-topping duo will perform their score to the cult film Battleship Potemkin on May 1 with a 51-strong Northern Sinfonia.
Tickets for the event are free and people can register for them from today by logging on to www.visitnewcastlegateshead.com
Neil, 51, who was born in North Shields and grew up in Brunton Park, Gosforth, Newcastle, said he was excited at the prospect of playing to the backdrop of one of the region's most iconic symbols.
He said: "I particularly like it being a collaboration of the region's industrial past and its cultural present.
"Swan Hunter is one of the representations the whole region is founded on. All these great and exciting new things have happened here, but we mustn't forget the industrial past.
"I, for one, can never forget the sight of all the cranes along the Tyne when I was a child and after looking at the various options to perform this piece, as soon as we stepped into Swan Hunter we realised it was the only place to do it."
The event is a project between the NewcastleGateshead Initiative (NGI), The Sage Gateshead and Swan Hunter, and 14,000 tickets will be available.
The NGI for the past year has been working on bringing Battleship Potemkin to the region after its success in front of thousands in London's Trafalgar Square.
Meanwhile, Neil and Chris had also been thinking of bringing it to the region.
Neil said: "I have a house in County Durham and the woman who landscaped my garden had seen Battleship in London and asked if we'd thought of doing it at Swan Hunter.
"It seemed really appropriate, and when we came to Swan Hunter there were two battleships there and it just seemed right.
"It seemed like a very resonant place to do this in."
He also revealed Tyneside will be featured heavily in a Channel 4 documentary on The Pet Shop Boys, to be aired in June, which will follow Neil visiting his old haunts like the Lit & Phil Society and The People's Theatre in Newcastle.
It will be screened just weeks after the release of the duo's new album, which will then be followed by a world tour.
Neil said: "Nothing has been firmed up yet, but we will almost certainly be playing here as part of that tour - and, who knows, maybe even the Sage, as I've heard great reports about it."
Andrew Dixon, NGI chief executive, said: "This event promises to be an amazing and unforgettable audience experience, set against a striking backdrop on one of the region's most historic and iconic symbols of its industrial roots.
"The event showcases Newcastle and Gateshead's past, present and future as a place synonymous with producing world-class cultural events."

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#17 Beitrag von tojo » Mo 27. Mär 2006, 12:50

ROBBIE VISITS THE PET SHOP


British pop hunk ROBBIE WILLIAMS is set to team up with chart veterans PET SHOP BOYS for a musical collaboration. The ROCK DJ hitmaker will cover one of the Pet Shops Boys' tracks in a forthcoming BBC Radio 2 retrospective of their 21-year chart career. British newspaper The Sun reports Williams and frontman NEIL TENNANT discussed a duet at London restaurant Luciano's last week (ends24MAR06).
27/03/2006 09:20

Quelle: http://www.contactmusic.com/new/xmlfeed ... 27_03_2006

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#18 Beitrag von tojo » Mo 27. Mär 2006, 20:39

Nochmal dazu:

Robbie's Pet Shop project

ROBBIE WILLIAMS and the PET SHOP BOYS are planning a collaboration for Radio 2. Robbie, who is back in the UK, went for dinner with the Pets’ NEIL TENNANT at MARCO PIERRE WHITE’s posh restaurant, Luciano in London’s Mayfair. Here they were discussing ideas for a Pet Shop Boys special being set up by the radio station.

Robbie is rehearsing for his sell-out world tour which kicks off in in South Africa next month. I’m dying to see what he comes up with after his dramatic stage entrance during his last dates, hanging upside down.


Quelle: http://www.thesun.co.uk/article/0,,4-2006140039,00.html

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#19 Beitrag von ANd1 » Mi 29. Mär 2006, 08:45

und in deutscher Sprache im deutschen PSB-Forum ;-)

Robbie und die Pet Shop Boys

Sie sind nicht mehr die Jüngsten, aber immer noch voll im Geschäft. Und so viel Ausdauer muss gefeiert werden!

Zum 21-jährigen Bestehen der Pet Shop Boys plant der britische Radiosender BBC ein besonderes Musikspecial. Im Rahmen einer Retrospektive soll die großartige Karriere des Pop-Duos neu beleuchtet werden. Dazu werden natürlich auch namhafte Gäste geladen.

Einer davon ist Robbie Williams, der angeblich einen der zahlreichen Hits der Pet Shop Boys neu aufnehmen wird. Neil Tennant habe sich mit ihm sogar erst kürzlich auch über ein Duett unterhalten. Schon vor Jahren entdeckten die beiden mit "No Regrets" ihre gemeinsame kreative Ader; da darf man sich auf das nächste Projekt freuen.

Allein unter Blöden

Neil Tennant und Chris Lowe sind bereits seit den 80er-Jahren regelmäßig in den Charts vertreten. Da war es höchste Zeit, dass die erfolgreiche britische Pop-Gruppe entsprechend gewürdigt wird. Immerhin steht schon wieder eine neue Single vor dem Start. Ende März wird "I'm With Stupid" überall zu hören sein.

Quelle: Kino.de
"Wir sind eine Zwei-Mann-Band", sagt Till Lindemann, "sozusagen die Pet Shop Boys des Rock'n'Roll".

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#20 Beitrag von psbfreak » So 2. Apr 2006, 23:58

Hier das steht im Märzheft von WOM.

Bild


Was denkt ihr darüber?

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#21 Beitrag von Tikkan » Mo 3. Apr 2006, 14:43

taz, die tageszeitung; 31. März 2006

das gibt zu denken

Neil Tennant (51) und Chris Lowe (47), Pet Shop Boys, werden zusammen mit den Dresdner Symphonikern ihre Vertonung von Sergej Eisensteins Stummfilmklassiker "Panzerkreuzer Potemkin" am 20. Juli 2006 in Dresden aufführen. Als "vertikale" Bühne sollen ausgerechnet die Balkone eines der Wohnblöcke dienen, die mit Westgeld saniert und dann an einen US-Investor verkauft wurden - was den Pet Shop Boys herzlich egal ist: "Die serielle Gliederung und strenge Rhythmik dieser Architektur ist einfach sehr beeindruckend", sagte Chris Lowe zur taz, "aber wohnen möchte man da drin natürlich nicht."

http://www.taz.de/pt/2006/03/31/a0121.1/text
Zuletzt geändert von Tikkan am Mo 3. Apr 2006, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.

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#22 Beitrag von Tikkan » Mo 3. Apr 2006, 14:50

Liverpool Daily Echo; March 31, 2006, Friday

PET SOUNDS; POP DUO MAKE BIG-TOP DEBUT AND AUSSIE FLOYD ARE BACK

POP duo The Pet Shop Boys are to make their Summer Pops debut.
The band, the most successful duo in pop history, will play at the big top on July 2.

Regulars Australian Pink Floyd will make 2006 their fifth consecutive year at the Pops. The band is described as the biggest tribute act in the world, and will play two shows at either end of the month-long music extravaganza.
Tickets for both acts go on sale from today.

Since scoring their first number one hit with West End Girls 20 years ago, Pet Shop Boys Neil Tennant and Chris Lowe have had 36 top 20 hits and ten top 10 albums. Their hits include number ones Heart, It's A Sin, and Always On My Mind, and 2006 sees a new album, Fundamental, produced by Trevor Horn and described by Q Magazine as "a return to the magnificently OTT disco pop of their heyday."

Live, Pet Shop Boys have a reputation for spectacular shows and in recent years have headlined festivals including Glastonbury and Roskilde.
This show marks their first visit to Merseyside since they headlined Creamfields in 1999. Neil Tennant said: "Playing a city like Liverpool which has such a famous legacy in terms of dance music and clubbing is a huge privilege."

Australian Pink Floyd will perform their 'best of over two nights with each show featuring a selection from the entire Floyd back-catalogue.
Guitarist Damien Darlington said: "Playing Liverpool is so special to us, it's like a homecoming. "The atmosphere last year was truly amazing and we can't wait to get back."

Council leader Warren Bradley, said: "Pet Shop Boys are legends and live shows by them are very rare." Promoter Chas Cole said: "Pet Shop Boys are famed for their breathtaking shows.

"And I've never experienced an atmosphere at the Pops like The Australian Pink Floyd Shows last year. These should be another set of very special nights."

Tickets for the Pet Shop Boys are pounds 28.50/pounds 32.50 and for Australian Pink Floyd pounds 20/pounds 22.50.

The line-up so far:

Friday, June 30: Best of the Australian Pink Floyd Show - part one
Saturday, July 1: Oscar Peterson
Sunday, July 2: Pet Shop Boys
Monday, July 3: Whitesnake
Wednesday, July 5: The Who (sold out)
Thursday, July 6: The Who (sold out)
Friday, July 7: James Brown
Monday, July 10: Simple Minds
Wednesday, July 12: Jeff Beck Buddy Guy
Friday, July 14: Ronan Keating
Sunday, July 16:A-Ha
Monday, July 17: Westlife
Tuesday, July 18: Simply Red
Wednesday, July 19: Simply Red
Thursday, July 20: Sugababes
Friday, July 21:Il Divo
Saturday, July 22: Best of the Australian Pink Floyd Show - part two
Sunday, July 23: Bryan Adams
Pops 06 Hotline: 0870 151 4000 www.ticketmaster.co.uk www.cmplive.com

http://icliverpool.icnetwork.co.uk/prin ... teid=50061

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#23 Beitrag von RenX » Mi 5. Apr 2006, 10:04

folgendes ist heute auf laut.de zu lesen:

Pet Shop Boys: "Kraftwerk gehören per Gesetz ins Radio"

Am 19. Mai erscheint "Fundamental", der Nachfolger des bereits vier Jahre alten Pet Shop Boys-Studioalbums "Release". Statt Johnny Marr ist diesmal ein alter Bekannter an Bord: Trevor Horn.

Köln (mis) - Nach der Best Of-Compilation "Pop Art", einer Mix-CD und dem kunstfertigen Soundtrack-Unterfangen "Panzerkreuzer Potemkin" war es langsam wieder an der Zeit: Am 19. Mai erscheint das neue Pet Shop Boys-Album "Fundamental". Schon die Vorabsingle "I'm With Stupid" dürfte die Fanbase der Briten in Ekstase versetzen, legt sie doch so deutlich wie lange nicht mehr die Herkunft des Duos offen: 80er Jahre Disco Pop. Nicht zuletzt auch, weil ein alter Bekannter seine Finger im Spiel hatte: Trevor Horn.

Der Star-Produzent, der Ende der 80er Jahre bereits die PSB-Singles "It's Alright" und "Left To My Own Devices" mitverantwortete, wollte schon immer einmal ein komplettes Album mit der Band aufnehmen. "Wir waren uns sehr bewusst über Trevors großes Erbe, übrigens viel mehr als umgekehrt", führt ein heiter gestimmter Neil Tennant im Gespräch mit laut.de aus. Er wehrt sich allerdings gegen die Annahme, die Zusammenarbeit mit dem früheren Hit-Produzent von ABC und Frankie Goes To Hollywood habe zu einem Retro-Album geführt. "Es ist ein großes leuchtendes Pop-Album geworden", findet der Sänger, für den nur zwei Songs die 80er Jahre in Erinnerung rufen. Die Bassline von "I'm With Stupid" erinnere sogar fast ein bisschen an Michael Jackson.

Obwohl deutsche Radiostationen die neue Single traditionell landauf landab über den Äther jagen werden, findet Tennant noch mahnende Worte an die so genannten Rundfunk-Experten. Es sei "eine Schande", dass Kraftwerk hier so gut wie nie im Radio liefe. "Man sollte ein Gesetz beschließen, dass Kraftwerk in Deutschland im Radio laufen muss." Das komplette Interview, in dem die Pet Shop Boys über die Zusammenarbeit mit Horn, politische Songtexte und Madonnas letztes Album sprechen, lest ihr im Mai.
Bild

...cauz' days - come and go - but my feelings 4 you are 4ever...

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#24 Beitrag von Layer 3 » Fr 7. Apr 2006, 19:59

nicht wirklich was neues, aber immerhin:

Body&Soul Ihr Wohlfühl-Magazin / April-Ausgabe
(Werbezeitschrift der Müller-Drogerie)

Poppige Sternstunden

Keine Frage, Neil Tennant und Chris Lowe von den Pet Shop Boy haben gut lachen. Im schnelllebigen Musikcosmos glänzen die beiden seit über 20 Jahren wie Fixsterne am Pop-Himmel. Und die Fantreue wird nun auch wieder mit frischem Songmaterial belohnt. Das neueste Album ''Fundamental'' (EMI) kommt sozusagen direkt aus dem Studio und beweist, dass man den Titel ''Popstars'' eigentlich nicht in Castingshows ergattern kann.



...ganz nett geschrieben und mit einem Foto untermalt.

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#25 Beitrag von ANd1 » Do 13. Apr 2006, 08:56

Wer möchte neben den Pet Shop Boys in London auftreten ??? :runzel:

Die letzte Meldung
London sucht rockende Architekten

Die englische Architecture Foundation hat gemeinsam mit der Musikzeitschrift „New Musical Express“ anlässlich der zweiten Londoner Architektur Biennale einen Wettbewerb für junge Architekten mit dem Titel „Architecture Rocks“ ausgelobt. Allerdings sollen die Teilnehmer diesmal nicht lange Nächte im Büro und vor dem Bildschirm, sondern vielmehr im Probenkeller vor dem Verstärker verbringen: Gesucht sind nämlich architekturaffine Rock- und Popbands, die am 24. Juni 2006 im Rahmen der Architekturbiennale in London ein Konzert geben wollen.

Besonders stolz ist man in Englands Architekturszene nämlich zu Recht auf eine ganze Reihe bahnbrechender Popkapellen, deren Gründungsmitglieder ihrer Architektenlaufbahn zugunsten einer Musikkarriere an den Nagel gehängt haben: So haben Musiker von Pink Floyd („The Wall“), den Pet Shop Boys („Suburbia“) und Suede („The Asphalt World“) im Zeichensaal einer Architekturfakultät angefangen.

Teilnehmer senden ihre CDs, DVDs oder Videos bis zum 3. Mai 2006 an: „Architecture Rocks“, The Architecture Foundation, 2a Kingsway Place, Sans Walk, London, EC1R 0LS

Quelle: baunetz.de
"Wir sind eine Zwei-Mann-Band", sagt Till Lindemann, "sozusagen die Pet Shop Boys des Rock'n'Roll".

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