Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

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orchidee76
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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#26 Beitrag von orchidee76 » Fr 19. Jul 2013, 16:54

Haupti hat geschrieben:
Inside A Dream 10/10
Yeah... 80s reloaded... für mich eines der Highlights. Ab 2:16 hab ich nen Feeling wie bei den alten Tracks. Bells, ordentlich Hall auf den Vocals... Hammer... hätte nicht gedacht, dass es diesen Sound nochmal von den Jungs gibt.
Hallo Haupti ,
Den Track habe ich auch sofort als Fav. auf dem Album gewählt :wink:
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somewhere
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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#27 Beitrag von somewhere » Sa 20. Jul 2013, 20:52

orchidee76 hat geschrieben:
Haupti hat geschrieben:
Inside A Dream 10/10
Yeah... 80s reloaded... für mich eines der Highlights. Ab 2:16 hab ich nen Feeling wie bei den alten Tracks. Bells, ordentlich Hall auf den Vocals... Hammer... hätte nicht gedacht, dass es diesen Sound nochmal von den Jungs gibt.
Hallo Haupti ,
Den Track habe ich auch sofort als Fav. auf dem Album gewählt :wink:

Wunderbar ! ! ! Mein absoluter Lieblingssong ! ! ! Könnte ihn dauernd hören. Hatte ihn ja schon runtergeladen, bevor das Album rauskam und während meiner Kurvenfahrten im Schwarzwald dauernd auf'm iPod gehört. Einfach Klasse ! ! !

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somewhere
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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#28 Beitrag von somewhere » Sa 20. Jul 2013, 20:54

Habe ich noch einen Klasse Cartoon dazu. :up: :D Quelle: Facebook
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PARALAX
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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#29 Beitrag von PARALAX » So 21. Jul 2013, 04:40

Hab's zwar schonmal auf Amazon geschrieben, aber kopiere es gerne nochmals hierhin. Wie immer ist dies nur eine subjektive Rezension.

1. Axis:

Der Song dürfte bereits den Meisten aus dem YouTube-Trailer bekannt sein, welcher bereits vor Monaten im Netz auftauchte und einen musikalischen Vorgeschmack dessen bot, was man vom neuen Album erwarten kann; ein sehr Synth-Pop mäßiges Album im Stil der 80'er mit modernen Elementen und dieser Titel bringt es auch verdammt gut rüber. Dabei beschränkt sich der Track meist bis auf ein paar elektronisch verzerrten Samples wie den Worten "Electric Energy" auf rein instrumentale Sounds, die allerdings an einer Stelle des Songs etwas schräg und abgedreht wirken. - Hier entscheidet einfach der Geschmack, doch mir war es etwas zuviel des Guten. Trotzdem zählt der Track zu den Highlights und bietet genau den richtigen Einstand für die folgenden Titel.

Wertung: 8/10

2. Bolshy:

In den ersten Sekunden des Hörens fühlt man sich direkt wieder in die 90er zurück versetzt: Typische "Roland-Drumsets", wie man sie z.B. noch von Songs wie "Before" kennt. Neben Neil's Stimme sind hier auch russische Sprachsamples im Wechsel zu hören. Obwohl der Song musikalisch sehr angenehm klingt und an die guten, alten Zeiten erinnert, fehlt es ihm leider an einer eingängigen Melodie, an die man sich jederzeit zurück erinnern kann und wirkt etwas wie eine zweitklassige B-Seite. Da aber auch diese wie bei den meisten PSB-Songs stets hörenswert sind, kann man sich den Song auch ruhig ein zweites oder drittes mal hintereinander anhören. Dennoch bleibt hier das Gefühl, das den Herren musikalisch einfach nicht mehr eingefallen ist, was sich besonders am Schluß des durch die ziemlich eintönige Melodie bemerkbar macht.

Wertung: 6/10

3. Love is a bourgeois construct:

Der Anfang beginnt dumpf im typischen House-Style und entfaltet sein volles Volumen erst nach einigen Sekunden, ähnlich wie die altbekannten Hits von Eric Prydz. Die satten Drums tun ihr übriges und verleihen dem Song den berüchtigten Stil, den man von Stuart Price gewohnt ist. Zudem kommt hier auch eine relativ eingängige Melodie zum Zuge, die durchaus Orhwurm-tauglich ist, wenn da nur nicht wieder die soundmäßigen Totalausfälle wären, die sich nach der 5Min. Marke bemerkbar machen und eher nach Geräuschen eines 56K-Modems klingen oder "psychedelic Trance", was aber meines Erachtens in einem PSB-Song nichts zu suchen hat. Dies zerstört leider einiges an Atmosphäre, die sich bis dahin aufgebaut hat und wirkt einfach zu überdreht. Zum Glück ist der Spuk nach ein paar Sekunden wieder vorbei, so das der Song zu seiner ursprünglichen Struktur zurück kehrt. Abgesehen davon ist der Song jedoch durchaus hörenswert.

Wertung: 7/10

4. Fluorescent:

Auch dieser Song trägt einen gewissen Retro-Flair mit sich und ähnelt soundmäßig abgesehen von der Kick-Drum etwas dem Visage-Klassiker "Fade to Gray". Insgesamt ein hörenswerter Song ohne Totalausfall, der teilweise jedoch ein wenig "schief" klingt, was wohl beabsichtigt war. Trotzdem wirkt der Song auch hier eher wie eine B-Seite und es fällt sich beim ersten Anhören an Melodie und Text zurück zu erinnern. Insgesamt ein solider Song, der allerdings nicht jedermann's Geschmack sein dürfte; ich wurde damit leider nicht so richtig warm.

Wertung: 6/10

5. Inside a dream:

Auch dieser Song klingt anfangs ziemlich satt und vielversprechend, verliert allerdings dann wieder aufgrund der eintönigen Melodie an Energie, was spätestens beim Refrain auffällt. Doch dann plötzlich ab Position 2:15 baut sich der Song wieder auf und das nicht von ungefähr, sowohl musikalisch als auch von der Melodie her. Schade, das der Song immer wieder zwischen diesen Höhen und Tiefen hin und her schwankt, denn er hätte durchaus das Potential für einen Hit.

Wertung: 7/10

6. The last to die:

Dieser Song, welcher ursprünglich von "Bruce Springsteen" geschrieben wurde, klingt bereits von der ersten Sekunde an sehr vielversprechend und baut sich recht langsam auf, doch spätestens nach dem Einsetzen der Kick-Drum hat man sich zurecht gefunden. Auch hier liegt wieder das typische B-Seiten Prinzip zugrunde, so das man eine eingängige Melodie hier vergebens sucht. Allerdings leistet sich der Songs keinerlei störende Einflüsse oder übedrehte, psychedelische Elemente und zählt auf jeden Fall zu meinen Favoriten. Besonders gut kommt der Song übrigens über eine entsprechende Anlage im Auto oder der Disco.

Wertung: 8/10

7. Shouting in the evening

Auch dieser Song enthält wieder jede Menge abgedrehte und psychedelische Stellen, die man entweder lieben oder hassen kann. Zudem klingt Neil's Stimme hier arg und sehr unangenehm verzerrt. Insgesamt für mich der schwächste Song des Albums.

Wertung: 5/10

8. Thursday (featuring Example)

Endlich mal ein Song, der wirklich richtig typisch 80's klingt. Insbesondere Strings und Drums, die während der ersten Minute zu hören sind erinnern stark an die ersten PSB-Hits wie "West End girls" oder "Love comes quickly" (der Song, der mich ursprünglich zum PSB Fan machte) sowie einige Songs, die auf dem Album "Alternative" zu hören waren. Man fühlt sich gleich wieder 30 Jahre zurück versetzt und der Refrain hätte sogar Potential für eine Single. Für mich persönlich ist dies neben "Vocal" der stärkste Song des Albums, zumal hier auch endlich wieder Chris Lowe's Stimme zum Einsatz kommt (Textstelle: Thurstday, Friday, Saturday, Sunday). Etwas ungewohnt ist dagegen die RAP-Einlage von "Example", die im späteren Verlauf des Songs zu hören ist, was dem Song jedoch keinen Abbruch tut.

Wertung: 10/10

9. Vocal

Dieser Song wurde bereits einige Wochen vor der Veröffentlichung des Albums als Digital-Download veröffentlicht und ist zweifellos neben "Thursday" der beste Song des Albums, auch wenn der Song stellenweise ein wenig "überproduziert" wirkt. Die Melodie ist eingängig, fetzig und eignet sich auch gut für jede Tanzfläche oder im Auto. Schade nur, das er als letzter Track auf die CD gepresst wurde. Meines Erachtens hätte er sich als einer der ersten Songs wesentlich besser präsentiert.

Wertung: 9/10

Fazit: Der Wechsel vom bisherigen Plattenlabel "Parlophone" nach 28 Jahren hat den Jungs anscheinend gut getan, denn mit diesem Album zeigen sie, das sie so langsam wieder zu ihren Wurzeln zurück kehren. Allerdings waren meine Erwartungen scheinbar doch etwas zu hoch, denn ich hätte mir von einem Porduzenten wie "Stuart Price" weitaus mehr eingängige und hittauglichere Songs gewünscht. Letztendlich ist es nur bei 2-3 Titeln geblieben, die diese Erwartungen erfüllen konnten. Das ganze wirkt wie eine Bonus-CD im Stil von "Relentless", welche 1993 zusammen mit "Very" in limitierter Auflage erhältlich war. Besonders unbegreiflich für mich sind die ziemlich abgedrehten Einlagen im "Psy-Trance" Stil, die sich besonders im 3. und 7. Titel bemerkbar machen und es mir erschwert haben, den Track durchgehend genießen zu können. Zumindest schlägt dieses Album nach dem relativ enttäuschenden "Elysium" wieder den richtigen Weg ein, was mir mit viel Wohlwollen 4 Sterne Wert ist. Allerdings erwarte ich beim nächsten Album wieder mehr eingängige Titel, die man sich auch gerne mehrmals hintereinander anhören und mitsummen möchte. Zu erwähnen sei an dieser Stelle noch, das es nun endlich auch wieder eine ordentliches CD-Case gibt und nicht wie bei den Veröffentlichungen der letzten 4 Jahre eine simple Pappschachtel.
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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#30 Beitrag von Miss*Vulnerable » So 21. Jul 2013, 23:43

Was mich auch mal interessieren würde ist, was es mit dieser "Stuard Price-Trilogie" auf sich hat. Sollen die nächsten beiden Alben auch im Stile von "Electric" sein (was extrem geil wäre!)? Normalerweise ist das Nachfolger-Ablum ja immer eine Reaktion auf das Vorgehende. Von daher dürfte dieses dann ja nur Balladen enthalten (was ich eher als "definitives" Abschiedswerk machen würde wenn ich die PSB wäre und wo man bei "Elysium" ja schon mal von aus gegangen ist).

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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#31 Beitrag von Roland » Mo 22. Jul 2013, 19:41

Miss*Vulnerable hat geschrieben:Was mich auch mal interessieren würde ist, was es mit dieser "Stuart Price-Trilogie" auf sich hat. Sollen die nächsten beiden Alben auch im Stile von "Electric" sein (was extrem geil wäre!)? Normalerweise ist das Nachfolger-Ablum ja immer eine Reaktion auf das Vorgehende. Von daher dürfte dieses dann ja nur Balladen enthalten (was ich eher als "definitives" Abschiedswerk machen würde wenn ich die PSB wäre und wo man bei "Elysium" ja schon mal von aus gegangen ist).
Hab den Stuar(d)t mal verbessert. ;-)

Also ich denke, vorerst ist das noch ein Hirngespinst. Wie du schon ganz richtig bemerkts, ist es fraglich ob Herr Price überhaupt für jeglich anderes PSB-Material tauglich ist. Was nicht heißt das ich ihn für andere Sachen ausser "straighten" Dance ausschließen würde. Ich denke der könnte an der Seite von Neil und Chris durchaus noch an andere Sachen heranwachsen. Er ist halt, wie Neil im EPK-Video ganz richtig bemerkt hauptsächlich ein hervorragender Programmer. Das ihm das Feintuning auch bei elegantem Material liegt, hat er ja mit den Arrangements der abgelaufenen und aktuellen Tour bewiesen. Könnte also durchaus interessant sein, ob da noch "Erziehung" durch Neil und Chris drin ist.

Einen Produzenten den ich mir auf jeden Fall noch für Neil und Chris wünsche, wäre Mark Ronson.
Ich glaube das würde großartig, die Platte müsste dann aber weniger elektronsisch werden, denn da ist der nicht zu Hause.

Ich persönlich glaube jetzt in keinem Fall an eine Dance-Trilogie. Allerdings als Ausgleichsprojekt für den kommerziellen "Schaffensstress" der letzten zwei Jahre folgt jetzt das Ausproduzieren des Turing-Projekts (hier wird aber wieder Sven Helbig eine größere Rolle spielen). Kann also sein, dass danach dann doch wieder die übliche Up/Down-Mix Stimmung angesagt ist. Allerdings muss man sagen, dass auch "Electric" keine "heavy-"Danceplatte ist, dafür gehts eigentlich sehr gepflegt zu. Wenn es mal schmutzig sein soll, würde ich eher zur Platte "Nightwork" von den Scissor Sisters raten, die Herr Price ebenfalls makellos und bravourös produziert hat.
Aber seine künstlerischen Partner waren da auch 30 Jahre jünger. Also seine Altersklasse. Da machste natürlich andere Mucke.

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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#32 Beitrag von Werner » Do 31. Jan 2019, 13:34

Kleine witzige Entdeckung. Wer weiß, ob wirklich gewollt - aber die Tracks scheinen quasi alphabetisch geordnet zu sein ;-)

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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#33 Beitrag von Roland » Do 31. Jan 2019, 14:58

Werner hat geschrieben:
Do 31. Jan 2019, 13:34
Kleine witzige Entdeckung. Wer weiß, ob wirklich gewollt - aber die Tracks scheinen quasi alphabetisch geordnet zu sein ;-)

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Das Alphabetprinzip war Teil der Arbeitsweise (Reihenfolge Abarbeitung im Produktionsprozess) an den Titeln und von Herrn Price so vorgeschlagen. Die Reihenfolge wurde für die Trackliste dann auch so übernommen.

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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#34 Beitrag von Zukunft » Do 31. Jan 2019, 14:58

Neil hat öfter erzählt, dass sie die Songs in alphabetischer Reihenfolge produziert haben. Daher sind sie wohl so auch auf der Platte.

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Re: Electric - Kritiken, Rezensionen, Meinungen

#35 Beitrag von Werner » Fr 1. Feb 2019, 10:20

Wieder was dazu gelernt ;-)
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